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Klimaschutz

Powerfrauen stehen auf E-Power

Frauen zeigten, wie sie sich die Zukunft mit Elektromobilität vorstellen.
Von Josef Dummer

Powerfrauen für Elektromobilität: Sandra Schönherr, Dana Neumann, Annette Schwabenhaus und Elisabeth Hanshans (v. li.).  Foto: Dummer
Powerfrauen für Elektromobilität: Sandra Schönherr, Dana Neumann, Annette Schwabenhaus und Elisabeth Hanshans (v. li.). Foto: Dummer

LAPPERSDORF.Zum dritten Mal lud die lokale Agenda21-Gruppe Lappersdorf in Zusammenarbeit mit dem Samos Solarförderverein Regensburg zu einer Veranstaltung über Elektromobilität ein, bei der Informationen für die Frauen im Vordergrund stehen.

„Aktiv für Klimaschutz – Powerfrauen zeigen, wie dies elektrisch geht“: Unter diesem Motto erwartete die Besucher schon vor dem Aurelium ein Spalier verschiedenster Elektrofahrzeuge. In einem Vortrag berichtete Elisabeth Hanshans vom gleichnamigen Schreinereimeisterbetrieb in Hainsacker über ihre Erfahrungen, die ihre Firma seit 2011 mit elektrischen Firmenfahrzeugen gemacht hat. Anstatt zum Tanken zu fahren, würden die Fahrzeuge durch die betriebseigene Solaranlage aufgeladen, was nicht nur Kosten für den Treibstoff, sondern auch Zeit spare, erklärte Hanshans. Zwar fehle noch das passende Angebot für einen größeren Lieferwagen, doch der Großteil der Flotte sei bereits heute elektrisch und eben sehr zuverlässig unterwegs. Dana Neumann, Mitarbeiterin der Abteilung „neue Geschäftsfelder“ bei der Rewag, zeigte die Erfolge mit den jetzt schon über hundert Ladesäulen in und um Regensburg auf.

Die Besucher konnten ganz aktuell einen Ladepunkt direkt am Aurelium nutzen. Was es mit dem „Emil“, dem vollelektrischen Bus der Stadtwerke Regensburg, auf sich hat, darüber informierte Sandra Schönherr, Betriebsleiterin des RVV.

Bei der abschließenden Fragerunde, begleitet von der Moderatorin Annette Schwabenhaus, selbst zugelassene Beraterin für Elektromobilität (HWK), war das rege Interesse an dieser „lärmfreien Bewegung“ offensichtlich. Auch der Bau neuer Solarstromanlagen zum Laden dieser Fahrzeuge wurde angesprochen. Veranstalter und Zuhörer waren sichtlich angetan vom regen Austausch und freuen sich schon auf die „Powerfrauen und E-Mobilität“ im nächsten Jahr, denn „Klimaschutz heißt auch, selbst aktiv zu handeln“.

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