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Glaube

Prayerfestival in Mintraching bewegt

Viele Jugendliche schufen eine Atmosphäre, um mit Gott in Kontakt zu kommen. Bischof Voderholzer erinnert an Dr. Gerlich.
von Theresia Luft

Zentraler Mittelpunkt des Prayerfestivals war das Allerheiligste.  Foto: Theresia Luft
Zentraler Mittelpunkt des Prayerfestivals war das Allerheiligste. Foto: Theresia Luft

Mintraching.Das Prayerfestival – übersetzt Gebetsfestival – war ein einmaliges Glaubenserlebnis. Die neue Turnhalle verwandelte sich in einen Anbetungsraum. Das Allerheiligste stand drei Tage lang im Mittelpunkt und die Gläubigen hatten jede Menge Gelegenheit, ihre persönliche Beziehung zum Glauben und zu Gott zu vertiefen, neue Impulse zu erfahren und sich mit Gleichgesinnten auszutauschen.

In der Mintrachinger Turnhalle stand die eucharistische Anbetung täglich 24 Stunden im Mittelpunkt. Die Menschen, ob alt oder jung, hatten die Möglichkeit, das Allerheiligste, das in der Mitte der Halle auf einer Lichterpyramide platziert war, zu verehren. Einen Barmherzigkeitsabend, Lobpreiskonzerte, durchgehende Beichtmöglichkeit, gemeinsam Essen, Reden, Freude verspüren, Spiel, Spaß und vieles mehr gab es zu erleben.

„Ein ermutigendes Zeichen“

Ein Höhepunkt war die Teilnahme von Bischof Voderholzer am Prayerfestival. Der Oberhirte erinnerte an „Dr. Fritz Gerlich“ vor, der als Journalist und Archivar einer der wichtigsten Vertreter des publizistischen Widerstands gegen Adolf Hitler und den Nationalsozialismus war. Für ihn wurde der Seligsprechungsprozess eingeleitet. „Das Prayerfestival ist ein ermutigendes Zeichen gerade für die jungen Leute, die ihren Glauben leben und praktizieren und bereit sind, sich in ein schwieriges historisches Thema wie Dr. Fritz Gerlichs Leben hinein zu denken“, so der Bischof.

„Es ist eine große Freude, das Prayerfestival hier zu haben.

Das Festival

  • Teilnahme:

    Eingeladen waren alle, an den verschiedenen Programmpunkten teilzunehmen. Die Organisation des Prayerfestival wird von Ehrenamtlichen gestemmt, finanziert wird das Ganze auf Spendenbasis.

Eigentlich lädt Jesus uns dazu ein, um ihm geht es. Er ist das Zentrale des Wochenendes“, so Ortspfarrer Klaus Beck, der selbst schon des Öfteren an einem Prayerfestival teilnahm, jedes Mal wieder auf neue begeistert ist und es schade fand, dass nicht mehr Mintrachinger das Angebot nutzten, um das besondere Feeling des Prayerfestivals mit erleben zu können. Die Jugend 2000 war auf ihn zugekommen, ob Mintraching Gastgeber fürs Prayerfestival sein wolle, so Pfarrer Beck.

Viele Jugendliche aus der ganzen Diözese Regensburg trafen sich, um sich auszutauschen, Vorträge anzuhören, an Workshops teilzunehmen und sich kennenzulernen. Für die Firmlinge gab es eine besondere Vorbereitung, wie Christoph Schmidbauer, von Jugend 2000 und Hauptorganisator, sagte. Für ihn war es fast ein Heimspiel, da er in Alteglofsheim wohne.

Hilfe und Kraft erfahren

„Das schönste am Prayerfestival ist es, dass wir dem Herr Gott a bisserl was zurück geben, was wir selber bekommen haben und eine Atmosphäre schaffen, damit andere wieder in Verbindung mit Gott kommen können“, beschreibt es Schmidbauer. Andreas Lorenz, stellvertretender Leiter der Jugend 2000, freute sich, dass die Freude am Glauben und die Begegnung mit anderen Christen immer wieder so gut ankommen. „Das Wichtigste ist es einfach, Jesus den Menschen näher zu bringen und den Glauben zu vertiefen“, so Lorenz . Viele haben durchs Gebet Hilfe und Kraft erfahren, wie sie sagen.

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