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Primiz: Ohne sie geht nichts

Martin Seiberl feiert am 8. Juli in Hemau Primiz. Viele Helfer arbeiten, damit die Feier ein Erfolg wird.
Von Heiner Stöcker

Monika Kellner ist die Vorsitzende des OGV Klingen. Foto: Stöcker
Monika Kellner ist die Vorsitzende des OGV Klingen. Foto: Stöcker

Teamwork: Farbe für die Stadt und die Primiz-Feier

Beim Kinderheim sorgen die Mitglieder des OGV Klingen bei der Primiz für einen Blumenteppich. „Aber das Motiv kann ich noch nicht verraten“, sagt OGV-Vorsitzende Monika Kellner. Die Mitglieder haben sich ebenso wie der OGV Hemau, der ein eigenes Projekt umsetzt, bei der Planung mit Angelika Schleicher zusammengesetzt. „Wir müssen halt schauen, was dann im Juli blüht und zur Verfügung steht – bei der aktuellen Hitze kann ich das noch nicht sagen.“ Und falls nicht so viele Blüten aufgehen, „sind wir flexibel. Mais, Reis aber auch Kaffee-Satz und Sägespäne kann man verwenden.“

Bettina Riepl ist die Vorsitzende der Stadtkapelle Hemau. Foto: Stöcker
Bettina Riepl ist die Vorsitzende der Stadtkapelle Hemau. Foto: Stöcker

Der richtige Klang: Die Stadtkapelle Hemau spielt auf

Bettina Riepl ist die Vorsitzende des Vereins der Stadtkapelle Hemau. „Und wir kennen den Martin Seiberl natürlich von früher.“ Ihre Kinder waren Ministranten, als der Primiziant auch aktiv war. „Deshalb freut’s mich umso mehr.“ Die Stadtkapelle spielt beim Heimatempfang am 3. Juli vor dem Kinderheim, beim Kirchenzug und beim anschließenden Stehempfang. „Außerdem spielen wir am Sonntag den Kirchenzug und die Abholung des Primizianten am Elternhaus. Aber das wird was kurzes – der Weg zur Kirche ist ja nicht so weit“, sagt sie und lacht. Bei der Feier in der Tangrintelhalle sorgen die Musiker für die Begleitung. „Marschmusik und bayerisch-böhmische Blasmusik werden wir spielen – das haben wir im Repertoire und brauchen nichts extra einstudieren.“

Ingrid Eibl ist die Vorsitzende Kolpingfamilie Hemau. Foto: Stöcker
Ingrid Eibl ist die Vorsitzende Kolpingfamilie Hemau. Foto: Stöcker

Gegen den Durst: Kolpingsfamilie sorgt für Erfrischungen

Die Kolpingfamilie Hemau hat bei der Primiz eine sportliche Einlage vor sich. „Kann sein, dass wir ein bisschen joggen müssen“, sagt Vorsitzende Ingrid Eibl und lacht. Die Kolpingsfamilie übernimmt in der Tangrintelhalle die Bewirtung der voraussichtlich 600 Festgäste mit Getränken. „Wir werden mit rund 20 Helfern im Einsatz sein.“ Damit das aber klappt, muss die Halle vorbereitet werden. „Dann sind wir beim Primiz-Gottesdienst. Und wenn sich die Vereine zum Fahnenzug aufstellen, joggen wir Helfer durch den Park zur Halle.“ Ingrid Eibl kennt Martin Seiberl von früher. Hauptberuflich arbeitet sie im Büro des katholischen Pfarramts. „Und ich hab‘ ihn ja noch als Mesner erlebt. Er war gut, korrekt – wie halt Mesner so sind.“

Claudia Meier organisiert Kaffee und Kuchen bei der Primiz. Foto: Stöcker
Claudia Meier organisiert Kaffee und Kuchen bei der Primiz. Foto: Stöcker

Leckereien: 60 bis 70 Kuchen und Torten werden gebraucht

Claudia Meier hat ein Händchen für Organisation. Und das setzt sie für die Primiz ein: Bei 600 Gästen rechnet sie, dass sie und ihre rund 20 Helferinnen 60 bis 70 Kuchen und Torten für den Nachmittagskaffee beim Primizmahl brauchen. „Und wir haben schon sehr viele Kuchenspenden – wir sind auf einem guten Weg.“ Die Damen sind dank Frauenbund gut vernetzt.

Irmgard Bock hat die Näharbeiten übernommen. Foto: Stöcker
Irmgard Bock hat die Näharbeiten übernommen. Foto: Stöcker

Auf dem Weg: Fahnen und Tücher für den Primizianten

Irmgard Bock ist gelernte Herren-Schneiderin und näht immer noch aus Leidenschaft. Rote Tücher für die Fenster hat sie ebenso genäht, wie rund ein Dutzend von weiß-gelben Fahnen für die Pfarrei. „Wenn ich nicht fertig geworden wäre, hätte ich Unterstützung bekommen. Aber mir hat die Arbeit Freude gemacht und es war eine Ehre“, sagt sie. Unterstützung hat sie dann doch durch ihren Bruder Franz Ziegaus: Der ist für die Beflaggung auf dem Weg des Primizianten verantwortlich.

Angelika Schleicher kümmert sich mit ihrem Team um den Blumenschmuck bei der Primiz. Foto: Stöcker
Angelika Schleicher kümmert sich mit ihrem Team um den Blumenschmuck bei der Primiz. Foto: Stöcker

Versprechen: Angelika Schleicher sorgt für ein blühendes Fest

In der wenigen Freizeit, die ihr die Hofarbeit lässt, arbeitet Angelika Schleicher bei sich daheim in Unterreiselberg mit Blumen. „Das ist meine Leidenschaft, mein Hobby“, sagt sie. Sonja Seiberl und sie kennen sich vom Frauenbund. „Und schon vor Jahren hat sie mich gefragt, ob ich bei Martins Primiz die Blumendeko machen würde.“ Heute führt sie Regie, gestaltet mit ihrem Team den Blumenschmuck in der Kirche, koordiniert die Blumenteppiche. „Wir hoffen da auf zahlreiche Helfer und vor allem auf Blumenspenden.“ Unterstützung bei den Teppichen kommt von den OGVs Hemau und Klingen, sowie von der Kolpingfamilie, die teilweise noch eigene Motive verwirklichen wollen. Die Spenden könnten die Gartler am 7. Juli ab 8 Uhr beim Baumer-Anwesen in der Dietfurter Straße abgeben. Für die Fest-Deko ist Schleicher auch zuständig: Während die Tische in der Tangrintelhalle einen moderneren Look bekommen, soll der Blumenschmuck in der Kirche klassisch aussehen. „Ich denke zum Beispiel an Hortensien für die Seitenaltäre – aber es ist noch nicht raus, ob wir die bekommen. Das macht mir ein bisschen Kopfzerbrechen.“

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