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Politik

Radweg nach Haag genehmigt

Über mehrere Bauvorhaben entschied der Hemauer Bau- und Umweltausschuss. Auch ein Antrag des SSV Aichkirchen war Thema.
Von Bernhard Seiberl

Hier, an der Kreuzung Ludwigshöhe, wird der neue Weg für Radler abzweigen. Foto: Bernhard Seiberl
Hier, an der Kreuzung Ludwigshöhe, wird der neue Weg für Radler abzweigen. Foto: Bernhard Seiberl

Hemau.Eine erfreuliche Information konnte Bürgermeister Hans Pollinger bei der jüngsten Sitzung des Bau- und Umweltausschusses bekannt geben. „Grünes Licht“ gibt es demnach für den Rad- und Gehweg nach Haag von den übergeordneten Behörden. Der zweieinhalb Meter breite Weg wird von der Kreuzung Ludwigshöhe (Maurerhäusl), St 2660, in Richtung Haag links entlang an der R 17 (Kreisstraße im Landkreis Regensburg) gebaut.

Bau noch in diesem Jahr

Das Teilstück mit 1750 Metern Länge schließt an den Radweg Richtung Regensburg an. Mit der Verwirklichung kann in diesem Jahr noch gerechnet werden, da ein Großteil des Grün- und Waldstreifens – Teil des ehemaligen Standortübungsplatzes – im Besitz der Stadt ist.

Neben mehreren Bauvorhaben, aus dem gesamten Gemeindebereich, wurde auch über einen Antrag des SV Aichkirchen für eine weitere Nutzungsvereinbarung des Sportgeländes, entschieden. Die weitere Nutzung des Sportplatzes – er befindet sich im Besitz der Stadt – wurde bis zum Jahr 2050 verlängert. Die Beschlussfassungen erfolgten einstimmig.

Neubau

Platz für Kinder in Hohenschambach

Der Bauausschuss hat den Grundriss des Kinderhauses Hohenschambach abgenickt. Der Stadtrat soll Dienstag Details beschließen.

Dritter Bürgermeister Robert Pollinger regte eine Diskussion über eine Beschilderung des neuen Kreisverkehrs am TEZ an. Vor allem geht es um den in den Ort führenden Radweg aus Richtung Regensburg kommend. Aktuell ist der Kreisverkehr mit Fahrbahnteilern und einer weißen Farbmarkierung gekennzeichnet. Ob darüber hinaus eine Beschilderung erfolgt, ist zumindest bis zur nächsten Verkehrsschau, bei der auch die Polizei beteiligt ist, noch offen, so die Aufgabenbereichsleiterin für Bauverwaltung, Straßen und Umwelt Corinna Liebl.

Ärger über die Telekom

Seit etwa vier Wochen funktioniert die Datenübertragung per LTE (Long Term Evolution), auch als Mobilfunknetz 4G bekannt, nicht mehr. Die Funkübertragung per LTE ist für Betriebe, die nicht ans Glasfasernetz angeschlossen sind, überlebenswichtig. Die momentane Übertragungsleistung liegt zwischen zwei und vier MBit/s. Für Betriebe, die in den Zonen der „Weißen Flecken“, wie in Neukirchen, Rieb und auch teilweise in Hemau liegen, und auf die Übertragung per LTE angewiesen sind, ist die momentane Situation existenzgefährdend, so die Räte Thomas Gabler und Thomas Semmler. Defekte könne es immer geben, aber so lange Zeiten der Untätigkeit seien unmöglich. Diese langen Ausfallzeiten seien nicht hinnehmbar, kritisieren nicht nur die Betroffenen.

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