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Obertraubling

Realschule spendete einen Stolperstein

Am Dienstag wurde der Stolperstein der Realschule Obertraubling in der Nähe des Museums für Bayerische Geschichte in Regensburg verlegt.
Karl Matok

Die Realschule Obertraubling spendete einen Stolperstein.  Foto: Monika Müller-Sperl
Die Realschule Obertraubling spendete einen Stolperstein. Foto: Monika Müller-Sperl

Obertraubling.Stellvertretend für alle Schüler waren eine 10. Klasse, die Schülersprecher, einige Lehrkräfte und Schulleiterin Monika Müller-Sperl dabei. Andächtig lauschten die Schüler der Musik, brachten den Stein an der vorgesehenen Stelle an und legten Rosen nieder. Eine Woche zuvor war die Arbeitsgruppe Stolpersteine in den Unterricht gekommen und hatte den Schülern vieles zur Geschichte der Stolpersteine und historische Hintergründe zu den Ermordungen nahe gebracht. Die Idee, einen Stolperstein zu spenden, entstand bei einer Verlegung im April, bei der Schulvertreter anwesend waren.

Der von der Realschule gespendete Stolperstein erinnert an Katharina Hübel (geboren am 20. Oktober 1880 in München, ermordet am 6. Juni 1941 in Hartheim). Sie wurde Modistin und war später Dienstmädchen. 1927 wurde sie in die psychiatrische Klinik Karthaus/Prüll aufgenommen. Sie begeisterte sich fürs Malen, mit einer Vorliebe für religiöse Motive. 1941 wurde sie nach Hartheim deportiert und dort ermordet.

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