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Regenstaufer Hexe muss am Schlossberg verbrennen

Der letzte Regenstaufer Hexenprozess wird im Juli auf dem Schlossberg nachgespielt. Foto: Markt-Archiv

„Das wird 2009 das kulturelle Highlight in Regenstauf“. Kulturbeauftragter Marcus Spiegl tut sich leicht, über 300 Jahre später, zudem als Mann, von einem Höhepunkt zu sprechen. Anna Maria Bayer, Mühlenbesitzerin aus Gailinghausen ( Heilinghausen) sah das wohl ein wenig anders anno 1687, als man sie im letzten Regenstaufer Hexenprozess verurteilte, gnadenhalber erdolchte und danach auf dem Scheiterhaufen verbrannte.

Das ist der Stoff, aus dem man Dramen schreibt. Die Regenstaufer taten das schon 1993, als bei den ersten Kultur- und Brauchtumstagen der Regenstaufer Hexenprozess als historisches Schauspiel von Karl-Heinz Kammer durch Laienspieler des Dramatischen Clubs zur Aufführung kam. An dieses Stück erinnerte man sich, als Bergverein und Dramatischer Club für diesen Sommer eine gemeinsame Aktion auf dem Schlossberg planten: Ein Historienspiel gepaart mit einem Fest, das Regenstaufer und Gäste auf den Schlossberg locken soll, um dort das Zusammentreffen von Kultur und Natur zu genießen. Bürgermeister Siegfried Böhringer: „Wir müssen den Bürgern etwas bieten als Ersatz für das ausfallende Volksfest. Keiner kann sagen, in Regenstauf wäre nichts los.“

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