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Robert Wachtveitl ist der neue Chef

Mitglieder der Feuerwehr Hainsacker wählten den 26-Jährigen zum neuen Vorsitzenden. Eine Satzungsänderung wurde beschlossen.
Von Josef Dummer

Die langjährigen Mitglieder wurden für ihr Engagement bei der Feuerwehr Hainsacker geehrt. Fotos: Dummer
Die langjährigen Mitglieder wurden für ihr Engagement bei der Feuerwehr Hainsacker geehrt. Fotos: Dummer

Lappersdorf.Die Freiwillige Feuerwehr Hainsacker hat bei ihrer Jahresversammlung im Gasthaus Prößl einen Generationswechsel vollzogen. Nach dem Ausscheiden von Hermann Eich wählten die Mitglieder jetzt seinen bisherigen Stellvertreter, den erst 26-jährigen Robert Wachtveitl, zum neuen Vorsitzenden. Stellvertretender Vorsitzender ist Andreas Barbian.

Traditionsgemäß eröffneten die Sternsinger die Jahresversammlung am Dreikönigstag und Pfarrer Markus Lettner, selbst Mitglied bei der Feuerwehr, bedankte sich bei den knapp 60 Anwesenden für die Spenden.

Positiver Rückblick

Kommandant Marco Chromik listete in seinem Bericht die Höhepunkte im abgelaufenen Jahr auf. Dazu zählte er die Veränderungen in der Führungsebene mit ihm als neuen Kommandanten sowie mit Andreas Eberwein als neuem Jugendwart. Besonders freute er sich, dass im letzten Jahr eine neue Damenlöschgruppe mit neun aktiven Damen wieder gegründet werden konnte. Dagegen zeigte sich der Kommandant enttäuscht darüber, dass der Antrag zur Anschaffung eines neuen Rettungssatzes vom Markt Lappersdorf bisher nicht genehmigt wurde.

Kritisch äußerte sich Chromik zur Situation in der aktiven Mannschaft, nachdem er zwar „auf dem Papier“ auf 41 Aktive zurückgreifen könnte, ihm tatsächlich aber nur 20 bis 30 Leute zur Verfügung stünden. Seiner Meinung nach wird die Feuerwehr „mit dieser Mannschaftsstärke in der Zukunft im notwendigen Umfang nicht mehr einsatzfähig sein und auch nicht mehr ausreichend für die Sicherheit der Bürger sorgen können“, prognostizierte der Kommandant.

Er appellierte deshalb an die Bürger von Hainsacker, sich für einen Dienst bei der Feuerwehr zur Verfügung zu stellen, an den Markt Lappersdorf für mehr Unterstützung und an die Mitglieder selbst, „Nebenkriegsschauplätze“ zu verlassen und sich im aktiven Dienst der Wehr wieder mehr einzubringen.

Der neue Vorsitzende der FF Hainsacker, Robert Wachtveitl
Der neue Vorsitzende der FF Hainsacker, Robert Wachtveitl

Nach dem Bericht seines Stellvertreters Lukas Wachtveitl sei der Verein im letzten Jahr zu 50 Einsätzen, darunter neun Brände, 24 technische Hilfeleistungen und 17 sonstige Einsätze ausgerückt. Der neue Jugendwart Eberwein hat derzeit elf Jugendliche im Alter zwischen zwölf und 18 Jahren in seinen Reihen. Im letzten Jahr habe es fünf Neuzugänge gegeben.

Hermann Eich sprach von einem „entspannten Jahr“, nachdem in den letzten Jahren schon viele anstehende Probleme abgearbeitet werden konnten. Er zählte Errungenschaften in der abgelaufenen Amtsperiode auf, sowohl finanziell als auch gesellschaftlich, und war sich sicher, dass die Feuerwehr Hainsacker auch nach seinem Abgang „weiterhin positiv in die Zukunft blicken kann“.

Satzung wird geändert

Sein Stellvertreter Robert Wachtveitl stellte eine Satzungsänderung vor, nach der die Feuerwehr neben anderen kleineren Änderungen, wie die Verkürzung der Wahlperioden von bisher sechs auf drei Jahre, „nach 145 Jahren ihres Bestehens endlich auch ins Vereinsregister“ eingetragen werden soll.

Die Mitglieder stimmten der Satzungsänderung geschlossen zu. Bei den Neuwahlen wurde Robert Wachtveitl bei nur drei Enthaltungen zum neuen Vorsitzenden gewählt. Kassier bleibt Michael Röckl, ebenso wie Thomas Kugler als Schriftführer und als Kassenprüfer Karl Baumer und Reinhard Meindl. Zum Veranstaltungsbeauftragten wurde Dominik Söldner gewählt. Zu den Vertrauensmännern der Vorstandschaft zählen Christoph Schönfeld, Hans Auburger und Florian Ritter, Korbinian Wolf bleibt Fahnenjunker, Norbert Wolf ist weiterhin für die Internetpräsenz zuständig, und neue Frauenbeauftragte ist Theresa Eberwein.

Ehrungen

  • 60 Jahre:

    Franz Hecht und Richard Meindl sen.

  • 50 Jahre:

    Georg Birkenseer

  • 40 Jahre:

    Leo Arnold, Franz Beck und Reinhard Engl

  • 25 Jahre:

    Rudolf Gebhard, Margit Heinz, Bruno Hotter, Josef Leipold, Helmut Palatzky, Helmut Wachtveitl und Alois Wittmann

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