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Rothfischer sorgte für Meilensteine

Bauhof und Verwaltung nahmen Abschied vom Bürgermeister. Der schuf das Baureferat und forcierte die Ausbildung in Wörth.

  • Die Belegschaft der Verwaltung und des Bauhofs schenkte Anton Rothfischer (2. v. l.) einen Gutschein für sein Lieblingshotel im Bayerischen Wald und eine Foto-Collage aus seiner Amtszeit. Mit im Bild sind die Brennberger Bürgermeisterin und 2. VG-Vorsitzende Irmgard Sauerer (l.), Andreas Gritschmeier, Personalratsvorsitzender der VG Wörth (r.), sowie der Wörther Bauhofleiter Alfons Laumer. Foto: Gritschmeier/VG Wörth

Wörth.Im kleinen Rahmen – die Corona-Regeln einhaltend --- haben die Verwaltungsgemeinschaft Wörth und der Bauhof der Stadt Wörth den Bürgermeister und Gemeinschaftsvorsitzenden der VG Wörth, Anton Rothfischer, verabschiedet. Andreas Gritsch-meier, Personalratsvorsitzender der VG Wörth, ergriff das Wort und begrüßte alle Kollegen vom Rathaus sowie das Bauhof-Team und die stellvertretende Gemeinschaftsvorsitzende Irmgard Sauerer.

In seiner Rede ging Gritschmeier auf die Stichwahl 2002 ein. Dies sei für die Rathaus-Crew eine spannende Zeit gewesen. Von der jetzigen Besetzung im Rathaus waren damals Gritschmeier selbst, Karin Grasmeier und Erika Scherm dabei.

Gritschmeier ließ in seiner Rede die Anfangszeit im Rathaus Revue passieren, die Schaffung der neuen Bauabteilung sei ein Meilenstein gewesen. Dasselbe gelte für die fast komplette Auswechslung und die Vergrößerung der Verwaltung über die Jahre gesehen.

Anton Rothfischer Foto: Eigenstetter
Anton Rothfischer Foto: Eigenstetter

Als Gritschmeier 2004 auf seine eigene Trauung zu sprechen kam, die Anton Rothfischer vornahm , stellte er fest, dass dies eine der Lieblingstätigkeiten des Bürgermeisters war. Bei den Trauungen folgten mit Ramona Dallmeier, Patricia Schöberl, Simone Weber und Veronika Steger noch einige Kolleginnen der VG.

450 Trauungen vollzogen

An die 450 Trauungen hat er in seiner Amtszeit vollzogen – und viele Paare werden den Namen Anton Rothfischer mit ihrem Standesbeamten verbinden. Zum Schluss erwähnte Gritschmeier, dass viel gearbeitet und auf den Weg gebracht, jedoch auch gemeinsam gefeiert worden sei.

Vor allem habe Rothfischer Wert auf Aus- und Fortbildung gelegt. In seiner Ära begann die VG, wieder selbst auszubilden. Mit Julia Rösch und Sebastian Zens sowie Angelina Urban (derzeit im 2. Lehrjahr) werde die Verwaltung auf junge und gut ausgebildete Füße gestellt. Dies gelte auch für die AL-II-Absolventinnen Simone Weber und Franziska Kamseder, die als Verwaltungsfachwirtinnen gehobene Stellen besetzen. Gritschmeier erklärte, Rothfischer sei auch in Zukunft jederzeit im Rathaus willkommen.

Alfons Laumer, der Bauhofleiter der Stadt Wörth, bedankte sich für die 18-jährige „Superzusammenarbeit“. Vieles sei geschehen. „Anton, du bist immer zu uns gestanden, das rechnen dir ich und mein Team hoch an“, betonte Laumer. Viele Erfahrungen bei Ungarnfahrten oder beim Besuch in der Ukraine verband Laumer mit Rothfischer.

Zum Schluss ergriff die stellvertretende VG-Vorsitzende Irmgard Sauerer das Wort, die die Zusammenarbeit zwischen Wörth und Brennberg lobte und als eine der längsten kommunalen Kooperationen bezeichnete. Auch Sauerer erwähnte das Team der VG Wörth, das jung und gut ausgebildet sei, natürlich aufgrund der nun anfallenden Aufgaben auch mehr Beschäftige habe als noch im Jahr 2002. Mit einem kleinen Gedicht -- wo sie Anton Rothfischer Zeit für schöne Dinge wünschte – beendete sie den offiziellen Teil. Sie überreichte einen Gutschein der VG-Räte und ein Geschenk der Gemeinde Brennberg für den scheidenden Kollegen.

Geschichten aus 18 Jahren

Dann ergriff der scheidende „Chef“ das Wort und freute sich, dass diese kleine Feierstunde trotz Corona möglich sei. Er bedauerte, dass er seine Zuneigung und Wertschätzung nicht mit einem Händedruck oder einer Umarmung ausdrücken könne. Auch Rothfischer erzählte einige Anekdoten aus dem VG-Leben und bedankte sich bei allen Kollegen. Danach wurde – mit gebührendem Abstand – noch die eine oder andere Geschichte aus den vergangenen 18 Jahren diskutiert.

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