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Nominierung

Sammüller setzt auf Bürgernähe

Mit 29 von 30 Stimmen entschied sich die FW-UWG Nittendorf für den 51-jährigen Busunternehmer aus Pollenried als Bürgermeister-Kandidat.
Von Dietmar Krenz, MZ

  • MdL Tanja Schweiger gratuliert Helmut Sammüller zur Nominierung als Bürgermeisterkandidat für Nittendorf. Mit dabei sind FW-UWG-Vorsitzender Josef Bauer (links) und FW-Kreisvorsitzender Harald Stadler Fotos: Krenz
  • Auch beim Nachwuchs konnte Helmut Sammüller (Mitte) bei der Nominierungsversammlung punkten.

Nittendorf.Im Markt Nittendorf war es längst kein Geheimnis mehr – aber seit Montag ist es offiziell. Helmut Sammüller tritt bei den Kommunalwahlen im März 2014 als Bürgermeisterkandidat für die Freien Wähler/Unabhängige Wählergemeinschaft (FW/UWG) Nittendorf an. „Damit schicken wir einen Mann ins Rennen, der eine Gemeinde gut führen und in eine sichere Zukunft lenken kann“, sagte der Vorsitzende Josef Bauer bei der Nominierungsversammlung im Sportheim des ASV Undorf.

Dass solch ein Amt hohe Anforderungen mit sich bringt, steht für Bauer außer Frage. Aber gerade deshalb sei Sammüller der richtige Mann mit den optimalen Voraussetzungen, um eine Kommune vorwärts zu bringen. „Er kennt die Gemeinde, kennt die Verwaltung und kennt die anstehenden Aufgaben. Durch seine zwölfjährige Tätigkeit als Marktrat und dreijährige Arbeit als 3. Bürgermeister hat Helmut Sammüller seine kommunale Feuerprobe bereits bestanden“, so Bauer.

Als selbstständiger Bus- und Transportunternehmer bringe er wichtige Erfahrungen ins Nittendorfer Rathaus mit ein, die dem Markt nur zum Vorteil gereichen können. Eine solide Betriebsführung, unternehmerischer Weitblick und die Fähigkeit, die Finanzen in Ordnung zu halten, seien Kompetenzen, die für eine erfolgreiche Betriebsführung nötig seien. „All dies beherrscht Helmut Sammüller bestens“, sagte der FW/UWG-Vorsitzende . „Und genau diese Kompetenzen sind es auch, die heute ein Bürgermeister einer so großen Gemeinde mitbringen und beherrschen muss, will er für seine Kommune und für seine Bürger meisterlich wirken.“

Im Anschluss stellte sich Helmut Sammüller den rund 30 Anwesenden kurz vor und schilderte seine Beweggründe für die Kandidatur. Als Amtsinhaber Max Knott überraschend erklärte, nicht mehr anzutreten, seien die Marktratskollegen auf ihn zugekommen mit den Worten „Jetzt musst du ran“. Nach reiflicher Überlegung und Absprache mit der Familie und in der Firma sei er schließlich zum dem Entschluss gekommen, für den Posten als Bürgermeister des Markts zu kandidieren.

Unbegründet sei die Angst einiger Bürger, als Unternehmer könne er nicht gleichzeitig zwei Herren dienen. „Werde ich von den Bürgern zum Nittendorfer Bürgermeister gewählt, stehe ich ausschließlich für dieses Amt zur Verfügung. Meinen Betrieb kann ich ruhigen Gewissens der nachfolgenden Generation übergeben“, sagte der 51-Jährige aus Pollenried.

„Ich bin kein Mensch, der große Versprechungen macht“, führte Sammüller weiter aus. Aber in seinem Wahlprogramm steht an erster Stelle die Bürgernähe. Die Bürgerversammlungen wieder in die Ortsteile zu bringen und eine frühzeitige Information und Einbeziehung der Marktbewohner bei Maßnahmen oder Projekten sind ihm ein großes Anliegen.

Nach Auszählung der Stimmzettel gab Wahlleiter Josef Lennert das Ergebnis im ASV-Sportheim bekannt. Von gültigen 30 Stimmen entfielen 29 „Ja-Stimmen“ auf Helmut Sammüller. Auf einem Stimmzettel stand „Nein“.

MdL Tanja Schweiger gratulierte Sammüller zu dem hervorragenden Ergebnis und wünschte ihm viel Glück im Wahlkampf. „Politik kann man nur machen, wenn man die Menschen mag“, sagte sie. Und Sammüller bringe als Busfahrer und Unternehmer die besten Voraussetzungen dafür mit. „Wenn wir Stärke und Geschlossenheit demonstrieren und unsere PS auf die Straße bringen, dann können wir bei den Kommunalwahlen erfolgreich sein“, sagte die Landtagsabgeordnete.

FW-Kreisvorsitzender Harald Stadler freute sich über die fast 100-prozentige Mehrheit für den Bürgermeisterkandidaten. „Ein Markt dieser Größenordnung verträgt keine Experimente“, teilt er mit. Deshalb müssten Leute ran, die schon bewiesen haben, dass sie etwas bewegen können. Helmut Sammüller stehe wie die Freien Wähler für eine vorwärts gerichtete Sachpolitik – und keine Parteipolitik.

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