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Fasching

Sarchings Gaudiwurm ist 70 – und topfit

Das Dorf gehört zu den Hochburgen des Faschings im Landkreis Regensburg. Seit sieben Jahrzehnten geht hier die Post ab.
Von Tino Lex

Willkommen zum 70. Sarchinger Faschingszug: Rund 8000 Besucher kamen am Faschingsdienstag nach Sarching und feierten. Foto: Tino Lex
Willkommen zum 70. Sarchinger Faschingszug: Rund 8000 Besucher kamen am Faschingsdienstag nach Sarching und feierten. Foto: Tino Lex

Sarching.Die Faschingsgesellschaft Sari-Wari Sarching, die seit jeher im Sportverein Sarching angesiedelt ist, konnte in diesem Jahr auf ein besonderes Jubiläum zurückblicken: 70 Jahre Fasching in Sarching. Das bedeutet auch: 70 Jahre Faschingszug. Einer, der von Anfang an dabei war und noch heute mitmacht, ist der Wirt des Landgasthofes Geser, Anton Geser.

„Ich war bereits als siebenjähriger Knirps mit dabei und spielte auf der Quetschen“, erzählt der immer noch rüstige 77-Jährige kurz vor dem Start des 70. Faschingszugs. „Ich konnte aber nur ein einziges Lied spielen: Waldeslust!“ Das mussten sich die Besucher des ersten Sarchinger Faschingszuges von 1950 permanent anhören. „Das kann ich heute noch und ein paar Lieder mehr“, fügte Anton Geser schmunzelnd an.

44 Gruppen und 15 Mottowagen am Start

Indes füllte sich der Kirchplatz ab 13 Uhr mehr und mehr. Die angestrebten 8000 Zuschauer dürften es mindestens gewesen sein. Mitorganisator und Hofmarschall Stefan Walig zeigte sich jedenfalls überaus erfreut: „Wir haben heute 44 Gruppen am Start, darunter 15 Mottowagen. Der Elferrat, Präsidium und auch unsere Prinzenpaare sind hochzufrieden“, so Walig.

Gute Stimmung beim Faschingsumzug in Sarching

Zufrieden sein konnten die Sarchinger mit der Beteiligung, nicht aber mit dem Wetter. Ständig nieselte es auf die Maschkerer herunter. Das tat aber der Stimmung keinen Abbruch. Im Gegenteil: Unter dem Motto „Jetzt erst Recht“ zogen sie die vielen maskierten Gäste Sarchings mit in ihren Faschingsbann.

Corona-Virus und Greta zierten Wagen

Zu sehen gab es jede Menge. Das wusste auch der „ewige“ Einpeitscher Helmut Raith, der wieder einmal nicht dafür zurückschreckte, „Sarching oh du mein Stern“ zu trällern. Abgelöst wurde Raith vom kommenden Conférencier Johannes Heitzer, der immer besser in seine Rolle hinein wächst. Die Mottowagen aus dem gesamten Landkreis und darüber hinaus arbeiteten die wesentlichen Themen dieser Tage auf. So bekam der „Corona-Virus“ seine Plattform ebenso wie Greta Thunberg, der gleich ein ganzer Wagen gewidmet war.

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Zur fünften Jahreszeit schlängelte sich der Gaudiwurm durch den Landkreis. Impressionen sehen Sie in unseren Bilderstrecken.

Spaß haben, singen und tanzen auf den Straßen, das war auch an diesem Faschingsdienstag angesagt: Die Faschingsfreunde Friesheim zeigten waghalsige Hebenfiguren und wurden mit viel Applaus bedacht – ein wahrlich gelungener Gaudiwurm.

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