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Scheune in Kneiting drohte einzustürzen

Das Fundament des Gebäudes hat nachgegeben. Das Technische Hilfswerk war vor Ort, um Schlimmeres zu verhindern.

Das THW versuchte mit vereinten Kräften, den Einsturz der Scheune zu verhindern. Foto: Auer
Das THW versuchte mit vereinten Kräften, den Einsturz der Scheune zu verhindern. Foto: Auer

Kneiting.Für 21 Männer und Frauen des Technischen Hilfswerks aus Laaber und Kelheim hieß es am Donnerstag schnell reagieren: Eine Scheune in Kneiting drohte einzustürzen und die umliegenden Gebäude in Mitleidenschaft zu ziehen.

„Das Fundament hat nachgegeben und es herrschte akuter Handlungsbedarf“, sagte Christian Eibl vom THW Ortsverband Laaber der Mittelbayerischen auf Nachfrage. Er war als Baufachberater zur Einsatzstelle gerufen worden, Joachim Bauer als Fachberater THW und die Leitung des Einsatzes hatte Zugführer Thomas Zollner vom Ortsverband Laaber.

Die Scheune ist ein alter Bau aus der ersten Hälfte des vorigen Jahrhunderts und gehört zu einem landwirtschaftlichen Anwesen. Laut THW diente sie zuletzt als Abstellfläche für Gerätschaften. „Wir wissen nicht, warum, die eine Seite des Baus auf einmal nachgegeben hat“, sagte Eibl. Das sei in der Region um Regensburg eher selten. Als Baufachberater habe er aber ähnliche Fälle schon öfter begutachtet.

Um rund einen halben Meter sackte die linke Seite des Gebäudes ein. „Und als wir kamen, herrschte akute Einsturzgefahr. Man konnte hören, wie das Holz immer noch arbeitete“, sagte Eibl. Der THW Ortsverband Laaber rückte mit seiner Bergungsgruppe an. Die Kollegen vom Ortsverband Kelheim waren mit ihrem „Abrollbehälter“ vor Ort. Der hat unter anderem Baustützen und Rüstholz an Bord. „Gemeinsam haben wir es dann geschafft, den Einsturz zu verhindern.“

Trotzdem: Retten wird das den Stadel nicht. Zumindest den linken Teil der Scheune wird der Eigentümer abbrechen müssen.

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