MyMz
Anzeige

Schierlinger Marktrat verlängert das Friedensgelübde

Am 75.
Fritz Wallner

Stellvertretend für die Bürgerschaft legten Bürgermeister Christian Kiendl, Maria Feigl und Anton Blabl am Gedenkstein einen Kranz nieder und beteten mit den Pfarrern Josef Helm und Uwe Biedermann um Frieden.  Foto: Wallner
Stellvertretend für die Bürgerschaft legten Bürgermeister Christian Kiendl, Maria Feigl und Anton Blabl am Gedenkstein einen Kranz nieder und beteten mit den Pfarrern Josef Helm und Uwe Biedermann um Frieden. Foto: Wallner

Schierling.  Jahrestag der Errettung aus Kriegsnot fielen der öffentliche Dankgottesdienst und die Prozession zum Gedenkstein wegen der Corona--Pandemie aus. In Vertretung der Bürgerschaft legten die drei Bürgermeister Christian Kiendl, Maria Feigl und Anton Blabl am Gedenkstein einen Kranz nieder, dankten für das Glück vor 75 Jahren und beteten zusammen mit den Pfarrern Josef Helm und Uwe Biedermann um den Frieden in der Welt.

Erst wenige Tage vorher hatte der Marktgemeinderat einen einstimmigen Beschluss zur Verlängerung des Gelübdes gemacht. Denn wären vor 75 Jahren Bomben auf das Munitionsdepot geworfen oder die Anlage durch den damaligen Kommandanten selbst in die Luft gesprengt worden, dann würde es in Schierling heute kein normales Leben geben können. Nach den Worten des evangelischen Pfarrers Biedermann am Gedenkstein sei es eine Pflicht, sich zum Gedenken zu treffen, auch wenn der Begriff „Pflicht“ heute eher ein ungeliebtes, trotzdem aber unaufgebbares Wort sei. Es gebe keine Heimatliebe ohne die Sorge für diese Heimat.

Bürgermeister Christian Kiendl hob die Wichtigkeit des Denkmals als Ort der tiefen Dankbarkeit hervor. Damals wie heute sei es wichtig gewesen, nicht in Panik zu verfallen, sondern in Ruhe immer die nächsten Schritte abzuwägen. (lww)

Sie sind noch nicht registriert?

Neu registrieren

MessageBox

Nachricht