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Schnelles Internet ist verfügbar

Glasfaser-Ausbau für 320 Haushalte in Holzheim sowie den Ortsteilen Bubach, Hirschhof, Dornau und Trischlberg ist abgeschlossen. Gemeinde investierte 170.000 Euro.
Von Stephan Neu, MZ

Arbeiter verkabeln den Kabelverzweiger beim Dorfweiher. Foto: Neu

HOLZHEIM. Die Deutsche Telekom hat das örtliche DSL-Netz ausgebaut. Rund 320 Haushalte in Holzheim sowie den Ortsteilen Bubach, Hirschhof, Dornau und Trischlberg haben nun freie Fahrt im Daten-Schnellverkehr.

Um die Bewohner besser mit schnellem Internet zu versorgen, mussten auf einer Strecke von vier Kilometern ab Kallmünz neue Glasfaserleitungen verlegt und drei neue Kabelverzweiger eingerichtet werden. Die Geschwindigkeit der Übertragung erreicht je nach Entfernung zum Schaltkasten bis zu 16.000 Kilobit pro Sekunde und in Bubach bis zu 6000 kBits/s. Die Fertigstellung des Ausbaus war ursprünglich für Mai 2012 vereinbart, musste aufgrund des großen Auftragsvolumens der Telekom aber immer wieder verschoben werden. Rund 170.000 Euro kostete die Maßnahme, wobei die Gemeinde mit 100.000 Euro vom Freistaat bezuschusst wurde.

Bürgermeister Richard Wittl teilte in der letzten Gemeinderatssitzung mit, dass ihm die bautechnische Ausführung der von der Telekom beauftragten Firma nicht gefällt. Bei den Pflasterarbeiten blieben Steine übrig, obwohl die gleiche Fläche wieder gepflastert wurde, das Pflaster sei nicht fachgerecht verlegt worden und es gebe viele Stolpersteine. Außerdem wurden die sehr breiten Fugen mit normalem Sand und nicht mit Quarzsand verfugt, erklärte Wittl.

Auf Anfrage, warum Baugruben über acht Wochen ungesichert waren, die Absperrungen bei der Haltestelle am Bubacher Weg in der Baugrube lagen und Fußgänger wie Autofahrer gefährdeten, bedauerte Projektleiter Wolfgang Achatz solche Vorkommnisse, die es so normalerweise nicht geben dürfte. Inzwischen wurden die meisten Mängel behoben. Wann die restlichen Asphaltierungsarbeiten im Bubacher Weg abgeschlossen werden, steht derzeit noch nicht fest.

Wer sich für das schnelle Internet interessiert, muss sich bei seinem Anbieter über Verfügbarkeit, Geschwindigkeiten und Tarife informieren, um die neue Verbindung freizuschalten. Die Befürchtung, dass Fremdkunden benachteiligt und länger auf das schnelle Internet warten müssen, weist die Telekom-Pressesprecherin Katja Werz zurück. Für Wolfgang Achatz sind Wartezeiten bis zu drei Wochen noch angemessen. Wann weitere Ortsteile wie Irnhüll, Brunoder oder Unterbrunn an das schnelle Internet angeschlossen werden, steht derzeit noch nicht fest.

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