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Planspiel

Schüler votierten für eine Plastiksteuer

Kurz vor den Sommerferien durften Schüler des Gymnasiums in Lappersdorf nachfühlen, was es heißt, Politiker zu sein.

Kurz vor den Sommerferien durften Schüler nachfühlen, was es heißt, Politiker zu sein. Foto: Sarah Höger
Kurz vor den Sommerferien durften Schüler nachfühlen, was es heißt, Politiker zu sein. Foto: Sarah Höger

Lappersdorf.Im Rahmen eines Planspiels simulierten die rund 30 Elftklässler eine Abstimmung über einen fiktiven Gesetzesentwurf zu einer Plastiksteuer im EU-Parlament.

Aufgeteilt in die vier größten Fraktionen des Parlaments durften die Gymnasiasten konstruktiv streiten und Kompromisse suchen. Organisiert und durchgeführt wurde das Planspiel von Studierenden der Politikwissenschaft der Uni Regensburg. Die Schüler versuchten, in verschiedenen Ausschüssen Parteiinteressen durchzusetzen und mit rhetorischem und diplomatischem Geschick politischen Gegnern Zugeständnisse abzuringen. Bei der Abstimmung am Ende war sich die Fridays-For-Future-Generation darüber einig, dass eine Plastiksteuer notwendig sei.

Wichtig für die Jugendlichen: Die Unternehmen sollen zur Kasse gebeten, die Verbraucher so gut es geht entlastet werden: „Firmen sollen nicht nur klimaneutral werden, sie sollen auch aktiv werden beim Klimaschutz“, hieß es. „Die Steuer soll langsam erhöht werden und Anreize in Form von finanziellen Entlastungen geschaffen werden. Wir wollen diejenigen belohnen, die umweltbewusst agieren“. Zudem wollen die Jugendlichen die Forschung zu Plastikalternativen verstärken. (mhx)

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