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BRENNBERG

Schulkinder bauten kleine „Kraftwerke“

Johannes Zange von der Energieagentur Regensburg verbrachte einen Schultag mit der 3. Klasse der Grundschule.

Das Miniatur-Wasserkraftwerk funktioniert! Foto Beiderbeck
Das Miniatur-Wasserkraftwerk funktioniert! Foto Beiderbeck

BRENNBERG.Mitgebracht hatte er in vier großen Koffern alles, was man für das Projekt Energiebildungsoffensive (EBO) braucht. Die Buben und Mädchen machten sich mit Begeisterung und Geschick daran, diverse Versuchsanordnungen zu den Themen Windkraft, Wasserkraft, Solarthermie, Biomasse und Photovoltaik auszuprobieren.

Die Gründe für die Energiebildungsoffensive liegen in der unausweichlichen Konfrontation kommender Generationen mit den Themen Energie und Klimaschutz. Darüber hinaus zeigen die Endlichkeit fossiler Energieträger sowie die bereits erkennbaren Auswirkungen auf das Weltklima die Notwendigkeit zum umgehenden Handeln.

Ziele des Projektes sind die Sensibilisierung der Kinder für einen bewussten Umgang mit Energie und erste praktische Erfahrungen mit regenerativen Energieträgern. Die Themen reichen von Photovoltaik, Solarthermie, Biomasse, Wind- und Wasserkraft bis zu den Bereichen Energieeinsparung und Klimaschutz.

Bei der Annäherung an die Energiewende entwickelten die Kinder großen Eifer. An allen Schultischen wurde konzentriert gewerkelt. Johannes Zange sauste von einem Experiment zum nächsten, beantwortete unzählige Fragen und behielt die „Kraftwerksbauten“ im Auge. Klassenlehrerin Kerstin Birner begleitete die Kinder bei der Erledigung der interessanten Forschungsaufträge, die das notwendige Verständnis für die Funktionsweise der Technologien weckten. Innerhalb der Klasse wird auch der bewusste Umgang mit Energie thematisiert. Im Fokus stehen Einsparmöglichkeiten und schlaue Wege der Energienutzung sowohl im Bereich der Schule als auch im häuslichen Bereich der Schüler.

Die Versuchsanordnungen waren einfach und einleuchtend konstruiert. So konnte man genau nachvollziehen, wie ein Windrad funktioniert, wozu der Generator dient und wo der Strom raus kommt. An vielen Stationen waren Modelle mit Energiealternativen aufgebaut. Ein Behälter mit Wasser drin, eine leere Spritze, ein paar Schläuche und ein Generator – schon war das Wasserkraftwerk fertig.

Aus einer Flasche und einem Luftballon wurde eine Mini-Biogas-Anlage gebaut. Befüllt mit Küchenabfällen, Erde, einem halben Brühwürfel, Wasser und ein wenig Zucker produzierte die Flasche innerhalb von drei Tagen echtes Biogas. (lbi)

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