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Schulsanierung kommt gut voran

Die Bauarbeiten sollen bis zum Ende der Sommerferien abgeschlossen sein.
Ingrid Kroboth

Die Grund- und Mittelschule Laaber ist mehr als 40 Jahre alt.
Die Grund- und Mittelschule Laaber ist mehr als 40 Jahre alt. Foto: lgo/mzred

LAABER.Die energetische und optische Sanierung der gut 40 Jahre alten Grund- und Mittelschule Laaber kann wohl noch bis zum Ende der Sommerferien abgeschlossen werden. So zuversichtlich zeigte sich der Regensburger Architekt Dr. Martin Räke, der jüngst die Vertreter des Schulverbands über den Fortgang der Bauarbeiten informierte. Über eine Million Euro seien bisher für die neuen Fenster ausgegeben worden und rund 350000 Euro für die sanitären Anlagen. Bei einer Ortsbesichtigung wollen die Räte entscheiden, ob auch noch in die derzeit als Bücherei genutzten Räume neue Fenster eingebaut werden sollen.

Aber schon tut sich die nächste Baustelle auf, wie Schulverbandsvorsitzender Hans Schmid dem Gremium vortrug: Die gut 20 Jahre alte Heizanlage müsse über kurz oder lang erneuert werden. Dazu liege ein Angebot der Technischen Hochschule (OTH) vor, die ein Sanierungskonzept ausarbeiten und dafür auch kassieren würde. Dem wollte Diethard Eichhammer (Deuerling) nicht so schnell zustimmen. Er riet zum Kostenvergleich mit „spezialisierten Ingenieurbüros“, die Erfahrung hätten mit Photovoltaik, Blockkraftwerk und weiteren Systemen.

Für knapp 12000 Euro sollen Tablets zum Ausleihen für die Grund- und Mittelschüler angeschafft werden. Der Kauf wird vom Bund zu 100 Prozent finanziert.

Auf Probleme bei der Mittagsbetreuung verwies Rektorin Vera Winkler-Theiß. Erst Ende April habe sie erfahren, dass ab Herbst die Deutschklasse in der Mittelschule verlagert und damit für Laaber gestrichen sei. Das bedeute 15 Kinder weniger für die Mittagsbetreuung, mit der Folge, dass der verbleibende Rest für den staatlichen Zuschuss nicht mehr ausreiche. Indes bestehe ab 2025 für alle Kinder der Anspruch auf eine Mittagsbetreuung. Falls diese an ihrer Schule nicht angeboten wird, könnten die Kinder eine andere Schule besuchen. Das wiederum könnte das Ende der Mittelschule Laaber bedeuten, zeigte Winkler-Theiß die Gefahr auf.

Doch die Lösung sei mittlerweile gefunden. Ab dem neuen Schuljahr wird Laaber eine Offene Ganztagsschule (OGS) für Grund- und Mittelschule anbieten. „Damit steht wieder alles auf sicheren Beinen“, beruhigte die Rektorin. Auch künftig wird es in der Schule Laaber tägliches Mittagessen geben. Der kostenlose Hort bleibt bestehen und dazu nun auch die vom Schulverband einstimmig beschlossene Ganztagsschule von Montag bis Donnerstag. Es gibt noch ein Problem: das Personal für die Ganztagsschule. Neben einer pädagogischen Fachkraft würden Hilfskräfte eingesetzt - „und wir brauchen dringend Leute“, so die Rektorin. Sie warb, wie auch Karl Söllner (Brunn) für die neuerdings angebotene Fortbildung der Helfer zu Fachkräften auf Erzieher-Niveau. (lik)

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