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Sport

Schwierige Sanierung beendet

Der TSV Kareth-Lappersdorf weihte seine sanierte Sporthalle ein. Dabei war auch die Kritik an dem Projekt ein Thema.
Von Josef Dummer

TSV-Bauleiter Jan Kirchberger, Landrätin Tanja Schweiger, TSV-Vorsitzender Dr. Markus Brunnbauer, Dekan Alexander Huber, Architekt Andreas Eckl und Bürgermeister Christian Hauner (von links) bei der Einweihung der neu sanierten TSV-Halle  Foto: Josef Dummer
TSV-Bauleiter Jan Kirchberger, Landrätin Tanja Schweiger, TSV-Vorsitzender Dr. Markus Brunnbauer, Dekan Alexander Huber, Architekt Andreas Eckl und Bürgermeister Christian Hauner (von links) bei der Einweihung der neu sanierten TSV-Halle Foto: Josef Dummer

Lappersdorf.Viele Besucher waren zum Tag der offenen Tür des TSV Kareth-Lappersdorf gekommen, um die nach zwei Jahren Bauzeit sanierte TSV-Halle zu besichtigen. Es war kein einfaches und im Marktrat auch umstrittenes Objekt, wie den Grußworten der Ehrengäste zum Teil zu entnehmen war. Die Mittelbayerische hatte mehrmals über Probleme wie steigende Kosten berichtet.

Auch der TSV-Vorsitzende Dr. Markus Brunnbauer wollte die kritischen Betrachtungen von Markträten in einigen vorangegangenen Sitzungen in seiner Begrüßungsrede nicht unerwähnt lassen. Er verwies dabei auf das Subsidiaritätsprinzip, das der Markt Lappersdorf mit dem TSV Kareth-Lappersdorf schon immer erfolgreich praktiziere: „Der Markt ist Geldgeber, auch im Interesse des Sports, der Schulen und der Jugendarbeit, der Verein trägt Verantwortung als Verwalter“, sagte Brunnbauer. Trotzdem sei der Abschluss jetzt zur Zufriedenheit aller gelungen. Deshalb bedankte er sich beim Markt Lappersdorf für die Unterstützung, bei seinem Vorstandsteam, besonders beim Bauleiter Jan Kirchberger, sowie bei den Architekten, Planern, Sponsoren und Geldgebern, zu denen er auch die Regierung der Oberpfalz zählte.

Glückliche Fügung

Nach Brunnbauers Angaben war es eine „glückliche Fügung“, dass die sanierte Halle auch für schulische Zwecke für den Schulstandort Lappersdorf und das Landkreis-Gymnasium zur Verfügung stehen muss. Deshalb seien auch erhebliche Fördergelder vom Freistaat Bayern geflossen. „Der TSV alleine hätte sich diese umfangreiche Sanierung nicht leisten können“, stellte der Vorsitzende heraus.

Für den Architekten Andreas Eckl war es oberstes Ziel, den Erhalt des 1976 errichteten Gebäudes mit seiner markanten Form durch das geschwungene Dach zu gewährleisten und die vorhandene Struktur für die Zukunft fit zu machen, wie er sagte.

Trotz einiger unschöner Überraschungen wie einem Wassereinbruch während der Bauzeit seien seine Vorstellungen zu diesem Projekt voll in Erfüllung gegangen. Eckl hoffte, dass diesen Eindruck alle Beteiligten so mitnehmen könnten. Er dankte für eine „außergewöhnlich gute Zusammenarbeit“.

Das Projekt

  • Architektenvorgabe:

    Die vorhandene Gebäudehülle sollte mit Dach und Fassaden als Schulsportbereich energetisch saniert werden.

  • Brandschutz:

    Bei der Sanierung mussten auch neue Vorgaben zum Brandschutz und zur Personenrettung beachtet werden.

  • Erweiterung:

    Der Anbau beherbergt Geräteraum, Schachzimmer und neue WC-Anlagen.

Generell war es nach Angaben des Architekten aufgrund „der aktuell überhitzten Marktsituation“ schwierig, für alle Gewerke wirtschaftliche Angebote zu bekommen. Zum Teil hätten Ausschreibungsverfahren wiederholt werden müssen, weil keine akzeptablen Angebote eingegangen seien. Mit diesem Umstand begründete Eckl auch die gestiegenen Kosten der Sanierung.

Landrätin lobt Zusammenarbeit

Für Bürgermeister Christian Hauner war das Projekt „keine leichte Baustelle“. „Trotzdem ist jetzt nach der Fertigstellung alles bestens gelungen.“ Darauf könne der TSV Kareth-Lappersdorf stolz sein. Der Markt Lappersdorf gewinne mit der neu sanierten TSV-Halle eine fünfte Schulsporteinheit. Hauner bedankte sich bei allen, die sich für dieses Projekt eingesetzt hatten, und besonders für die ehrenamtliche Arbeit der TSV-Verantwortlichen.

Landrätin Tanja Schweiger gratulierte zu dem „gelungenen Projekt“, von dem auch das Landkreis-Gymnasium profitiere. Das betreffe nicht nur den Sportbetrieb, denn demnächst würden in der Halle auch die Abiturprüfungen stattfinden. Die Landrätin lobte ebenfalls die gute Zusammenarbeit mit dem Markt und dem TSV Kareth-Lappersdorf.

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