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Seniorenarbeit soll Fahrt aufnehmen

Roberto Mazzotta, Tegernheims Beauftragter für Senioren und Menschen mit Behinderung, hat einiges vor.
Von Theresia Luft

Roberto Mazzotta berichtete über die Seniorenarbeit.
Roberto Mazzotta berichtete über die Seniorenarbeit. Foto: mzred

Tegernheim.Senioren und Menschen mit Behinderung sind in der Stadtradgemeinde Tegernheim gut aufgehoben. Roberto Mazzotta, Beauftragter für Senioren und Menschen mit Behinderung, nimmt mit seinem Team die Aufgabe sehr ernst. Bei der jüngsten Gemeinderatssitzung stellte er die Seniorenarbeit kurz vor.

Seit Anfang Mai 2015, als Mazzotta das Ehrenamt annahm, wurde vieles für die Senioren und Menschen mit Beeinträchtigung auf den Weg gebracht. Wichtig sei ihm, weiter zu machen, nicht als Konkurrenz zu den bestehenden Angeboten für Ältere und Beeinträchtigte, sondern um das Repertoire zu ergänzen. Geplant sei, die Infobroschüre für diesen Personenkreis zu überarbeiten, neu aufzulegen und an die Haushalte zu verteilen. Jeder sollte die Möglichkeit haben, das Angebot für Senioren und Behinderte wahrnehmen zu können.

Gemeinde soll barriere-frei werden

Darum liegt es Mazzotta sehr am Herzen, dass Tegernheim eine barriere-freie Gemeinde wird. Dazu gab es bereits zwei Ortsbegehungen mit Experten, bei denen die öffentlichen Gebäude, die Kirche und die Verkehrssituation begutachtet wurden. Es sei eine To-do-Liste erstellt und machbare Punkte die Inklusion betreffend umgesetzt worden, so der Seniorenbeauftragte. „Ziel ist es weiterhin an einer barriere-freien Gemeinde zu arbeiten, damit alle Leute, egal welchen Alters oder mit welcher Einschränkung, am öffentlichen Leben teilnehmen können“, fasste Mazzotta die Ziele seiner Arbeit zusammen.

Weiterhin sollen Gefahrenstellen bei den Straßen, zum Beispiel die Überquerung der Hauptstraße am Kindl-weg/Dürerweg angeschaut und nach Lösungen gesucht werden. Bedauerlich fänden es die Senioren, dass coronabedingt die Treffen, das gemeinsame Essen, Kino oder der Stammtisch nicht stattfinden. „Sobald es wieder möglich ist, werden wir unser Angebot wieder aufnehmen“, versicherte der agile Italiener, der gerne aktiv ist und sich für andere engagiert.

Kinofahrten, Stammtische und Führungen

Einmal im Monat wird eine Kinofahrt organisiert, ein Stammtisch findet regelmäßig statt, spezielle Führungen gehören zum Programm genau so wie separate Bürgerversammlungen für Senioren oder der Mittagstisch in einem Tegernheimer Lokal mit einem vergünstigten Essen. Laut Mazzotta haben sich im Laufe der Zeit die Veranstaltungen fest ins Tegernheimer Leben integriert. Mit zum Team gehören Waltraud Schmuck, Erika Fischer, Heidrun Gromoll, Otto Schleich, Herbert Wagenschwanz, Ursula Tiemeyer, Theodor Wohlleben, Isabella Rückerl und Reinhard Peter, Personen die sich bereits im öffentlichen Leben engagierten. Mazzotta brachte es auf den Punkt: „Seniorenarbeit ist kein Kaffeekränzchen – Senioreninteressen sind Interessen der ganzen Gesellschaft. Bürgermeister Max Kollmannsberger dankte Mazzotta und dem ganzen Team für ihr Engagement. (llt)

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