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Polizei

Serienunfall und Handy-Gaffer auf der A3

Fünf Fahrzeuge krachten bei Wörth ineinander. Nur Sachschaden. Einen Handy-Filmer kassierte die Polizei.

Im Einsatz waren die Feuerwehren Wörth und Wiesent. Foto: David Ebener, dpa
Im Einsatz waren die Feuerwehren Wörth und Wiesent. Foto: David Ebener, dpa

Wörth.Auf der Donaubrücke der Autobahn bei Wörth kam es am Freitag zu einem Verkehrsunfall mit fünf beteiligten Fahrzeugen. Ein Ford-Mondeo-Fahrer fuhr auf der linken Fahrspur und musste verkehrsbedingt sein Fahrzeug stark abbremsen. „Ein nachfolgender Sprinterfahrer erkannte dies zu spät und fuhr auf das Fahrzeug des Vordermanns auf“, teilt die Plizei mit.

Der nachfolgende Mercedes-Fahrer konnte mit seinem Fahrzeug noch auf die rechte Fahrspur ausweichen, so dass es nicht zum Zusammenstoß kam. Ein weiterer Fahrzeugführer wich ebenfalls auf die rechte Fahrspur aus und prallte mit seinem Fahrzeug in das Heck des Mercedes. Im weiteren Verlauf näherte sich ein Opelfahrer, der die Situation ebenfalls

zu spät erfasste und fuhr mit seinem Fahrzeug auf den Sprinter auf.

„Glücklicherweise wurden bei dem Unfall keine Personen verletzt“, teilt die Polizei mit. Sie geht allerdings von einem Schaden in Höhe von mindestens 22 000 Euro aus. Zur Unfallaufnahme und Bergung der Fahrzeuge musste die Autobahn teilweise komplett gesperrt werden.

Sowohl auf der Autobahn, als auch auf den naheliegenden Umleitungsstrecken kam es zu massiven Verkehrsbehinderungen.

An der Unfallstelle waren die Feuerwehren aus Wörth und Wiesent eingesetzt.

Noch während der Unfallaufnahme konnten die eingesetzten Beamten beobachten, wie ein vorbeifahrender ukrainischer Lastwagen-Fahrer die Unfallstelle mit seinem Mobiltelefon filmte. Der Sattelzug wurde unmittelbar angehalten und vor Ort einer Kontrolle unterzogen. Den Fahrer erwartet nun eine Anzeige. Das Bußgeld in Höhe von 100 Euro wurde von den eingesetzten Beamten direkt vor Ort erhoben.

Im Rückstau des Serienunfalls kam es zu einem weiteren Auffahrunfall. Ein Fahrzeuglenker aus Sachsen fuhr mit seinem Wagen ebenfalls auf der linken Fahrspur.

Rund 500 Meter vor der Donaubrücke prallte er, aufgrund Unachtsamkeit, auf seinen Vordermann aus dem Erzgebirge auf. Bei dem Unfall wurde niemand verletzt. An beiden Fahrzeugen entstand Schaden in Höhe von rund 2000 Euro.

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