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Sinzing

Sinzinger Pfarrgemeinderat beriet über Prävention

Die Pfarrei Mariä Himmelfahrt lud zur zweitägigen Klausur in das Kloster Strahlfeld ein.
Melanie Danhauser

Mit ganzem Herzen setzen sich PGR und Mitglieder der Kirchenverwaltung für die Belange ihrer Pfarrgemeinde ein.  Foto: Melanie Danhauser
Mit ganzem Herzen setzen sich PGR und Mitglieder der Kirchenverwaltung für die Belange ihrer Pfarrgemeinde ein. Foto: Melanie Danhauser

Sinzing.Mittlerweile gilt diese Arbeitstagung als feste Größe im Arbeitsjahr des Pfarrgemeinderates (PGR). Pfarrer Bernhard Reber und PGR-Sprecher Thomas Pohl freuten sich über die rege Teilnahme von Mitgliedern des PGR sowie der Kirchenverwaltung.

Am Freitagabend referierte der Beauftragte der Diözese, Thomas Schmid, über „Missionarische Pastoral“. Er gab Impulse, wie Pfarrgemeinde heute leben und in unsere Zeit hineinwirken kann … und wie es gelingen könnte, Menschen zu begeistern. Überaus wichtig sei die Wertschätzung des sogenannten Laienapostolates. Ohne das Zutun der vielen Ehrenamtlichen, die nach getaner Arbeit im Beruf, zu Hause und in der Familie, entschlossen sich für ihren Glauben einsetzen, wäre es mittlerweile schwierig in den einzelnen Seelsorgeeinheiten. Der Samstag war geplant als Arbeitseinheit zum „institutionellen Schutzkonzept (iSK)“. Nachdem in den vergangenen Jahren viel über das Unheil des sexuellen Missbrauchs in der Kirche bekannt geworden war und das ganze Ausmaß wohl noch gar nicht überblickt werden kann, haben alle Bistümer den zweigliedrigen Weg eingeschlagen: Einerseits Aufarbeitung, andererseits Prävention, damit solch schlimmes Unheil nie wieder passieren kann. Dazu sind alle Pfarreien verpflichtet, ein „iSK“ zu erarbeiten. Der Samstag bildete den Auftakt und die Arbeitsgrundlage für diesen Prozess. Die Teilnehmer waren sich einig, dass die Tagung ein Erfolg gewesen ist. (lmd)

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