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Engagement

Söllner soll Ehrenring erhalten

Das verriet der Beratzhausener Bürgermeister beim Neujahrsempfang. Der Ring wird nur an fünf lebende Personen verliehen.
Von Ingrid Kroboth

Bürgermeister Konrad Meier würdigte Herbert Liedtke (Mitte, mit seiner Frau Renate) beim Neujahrsempfang. Foto: Ingrid Kroboth
Bürgermeister Konrad Meier würdigte Herbert Liedtke (Mitte, mit seiner Frau Renate) beim Neujahrsempfang. Foto: Ingrid Kroboth

Beratzhausen.Benedikt Söllner aus Pfraundorf soll den Ehrenring der Marktgemeinde Beratzhausen angesteckt bekommen. Das haben die Markträte in nichtöffentlicher Sitzung noch im Dezember vergangenen Jahres beschlossen. Den Antrag hatte der CSU-Ortsverein Pfraundorf gestellt – und Bürgermeister Konrad Meier (CSU) plauderte beim Neujahrsempfang in der Schulturnhalle das Geheimnis schon mal aus: Der Verleihung des Ehrenrings des Marktes Beratzhausen stehe nichts entgegen.

Zwar dürften immer nur fünf lebende Personen den Ehrenring tragen – doch diese sind inzwischen alle tot. Nun wird der Ehrenring für Söllner angepasst und angefertigt. Dieser zeichnet Personen aus, die sich um die Gemeinde in hervorragendem Maße verdient gemacht haben. „Auf jeden Fall noch in meiner Amtszeit“, so Meier, will er die Verleihung im Zehentstadel noch selber vornehmen.

Liedtke für Verdienste um Tischtennisverein geehrt

Herbert Liedtke wurde für seine Verdienste als langjähriger Schatzmeister und Vorsitzender des Tischtennisvereins Beratzhausen gewürdigt. Darüber hinaus habe Liedtke vor sechs Jahren den Vorsitz bei der Arbeitsgemeinschaft Beratzhausener Vereine (ARGE) übernommen, zählte der Bürgermeister dessen Verdienste auf. Er sei Mit-Ideengeber bei der Gestaltung des Johann-Ehrl-Platzes gewesen, ebenso beim Jubiläums-Schauspiel „1150 Jahre Beratzhausen“.

Unter seiner Regie ist der romantische Weihnachtsmarkt eingeläutet worden, außerdem seien Faschingstreiben und Volksfest ohne Herbert Liedtke kaum noch denkbar. Bescheiden gab der Geehrte das Lob weiter an die Vereinsvertreter im Saal, denn all das sei nur in enger Zusammenarbeit aller Beteiligten möglich gewesen, die für gemeinsame Ziele arbeiteten, sagte Herbert Liedtke.

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