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Sparsame Beleuchtung für Alteglofsheim

Das Bayernwerk stellte im Gemeinderat ein Umrüstungskonzept vor. Eine geplante Seniorenwohnanlage erhielt breite Zustimmung.
Von Theresia Luft

Das Bayernwerk hat in der jüngsten Sitzung des Gemeinderats Alteglofsheim ein Umrüstungskonzept für die Straßenbeleuchtung vorgestellt.  Foto: Fabian Sommer/dpa
Das Bayernwerk hat in der jüngsten Sitzung des Gemeinderats Alteglofsheim ein Umrüstungskonzept für die Straßenbeleuchtung vorgestellt. Foto: Fabian Sommer/dpa

Alteglofsheim.Bei der Januar Sitzung des Gemeinderates Alteglofsheim stellte Carolin Reger vom Bayernwerk die Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf LED vor. Reger erklärte kurz die LED-Technologie und die beiden Möglichkeiten, die es gibt. Entweder werden wie bei einer Glühbirne nur die Leuchtmittel ausgetauscht oder der komplette Leuchtenkopf. Bei der Umrüstung werde der Mastenabstand nicht verändert, nur bei größeren Dunkelflächen werde ein zusätzlicher Mast dazwischengesetzt.

In Alteglofsheim gibt es 544 Straßenlampen, davon sollten 512 umgerüstet werden. Bei 303 Straßenlampen sollte der komplette Leuchtkopf ausgetauscht werden, bei 209 könnten nur die Leuchtmittel getauscht werden. Ein Wartungsvertrag würde die Wartung alle fünf Jahre regeln. Die Einsparung für die Gemeinde würde sich auch etwa knapp 17000 Euro jährlich belaufen, in 7,2 Jahren hätten sich die Umrüstungskosten von knapp 123000 Euro amortisiert.

Projekt

Feuerwehr freut sich auf mehr Platz

Der Gemeinderat Alteglofsheim hat den Standort für das neue Gerätehaus festgelegt. Baubeginn soll im Frühjahr 2021 sein.

Umrüstung spart Energie und Kosten

Die Umrüstung könnte noch im Jahr 2020 durchgeführt werden und die Gemeinde könnte die anfallenden Kosten auf zwei Jahre verteilen. Die Umrüstung spare so dauerhaft Energie und Kosten. Der Gemeinderat werde das Thema nochmals behandeln, wenn der neue Gemeindehaushalt steht, kündigte Bürgermeister Herbert Heidingsfelder an.

Tempo-30-Zone

  • Antrag:

    Der Gemeinderat diskutierte einen Antrag auf eine Tempo-30-Zone im Bereich des Köferinger Wegs.

  • Beschluss:

    Einstimmig wurde eine Verkehrsschau beschlossen, deren Ergebnis dann im Bauausschuss behandelt wird. (llt)

Dem Antrag eines Bauträgers auf eine Seniorenwohnanlage in Alteglofsheim wurde einstimmig stattgegeben. Wie Bürgermeister Heidingsfelder informierte, sei eine Tiefgarage geplant und für die Besucher werde es oberirdische Parkplätze geben. Es sei der demografische Wandel zu bedenken und es sei gut, den Senioren so lange wie möglich ein Leben in ihrem Heimatort ermöglichen zu können. Heidingsfelder betonte, die Anfrage des Bauträgers sei eine einmalige Gelegenheit für Alteglofsheim. Für die Gemeinde sei es gut, wenn ein Investor die Anlage errichte und dann an einen Träger übergebe. Das Projekt soll nach Aussage des Bürgermeisters im Sommer oder Herbst in Angriff genommen werden.

50 Wohnungen in Baugebiet geplant

Auch der Bauleitplanung der Gemeinde Köfering zur Aufstellung des Bebauungsplans „An der Gärtnerei“ sowie Änderungen des Flächennutzungsplans stimmten die Alteglofsheimer Gemeinderäte einstimmig zu. Im Baugebiet „An der Gärtnerei“ sind 50 Wohneinheiten in Mehrfamilienhäusern auf knapp 9000 Quadratmetern Fläche geplant, informierte der Bürgermeister.

Einstimmig beschloss der Gemeinderat den Neubau eines Mehrfamilienhauses mit fünf Wohneinheiten und die Sanierung von drei bestehenden Wohneinheiten. Stefan Mahrer fragte, ob die Nachbarn unterschrieben hätten. Bürgermeister Heidingsfelder erklärte, dass sich das geplante Gebäude in die Umgebung einfüge, das mehrerer Mehrfamilienhäuser in Umfeld stehen würden und die notwendigen Stellplätze vorhanden seien. Mit 14:2 Stimmen wurde der Beschluss über einen Neuabschluss des Pachtvertrags für den Brennereiweiher vertagt.

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