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Syrer verschenkt selbstgenähte Masken

Als Dank für die fürsorgliche Aufnahme nach der Flucht möchte Yahia Almansour etwas zurückgeben. Er nähte für Senioren.
Gertraud Pilz

Yahia Almansour übergibt an die Seniorenbeauftragte der Gemeinde, Gaby Karl, Schutzmasken. Foto: lpe
Yahia Almansour übergibt an die Seniorenbeauftragte der Gemeinde, Gaby Karl, Schutzmasken. Foto: lpe

Sinzing.Das Motto „In Krisenzeiten etwas zurückgeben“ hat den syrischen Migranten Yahia Almansour veranlasst, sich bezüglich der „Corona-Pandemie“ zugunsten der Sinzinger Bevölkerung einzubringen. Er wolle als gelernter Schneider Hilfe leisten, sagt Almansour.

Zweihundert Masken hat er gefertigt und will sie als Dankeschön für die Fürsorge, die er mit seiner Familie bei der Aufnahme in Sinzing nach seiner Flucht vor dem Krieg in Syrien erleben durfte, verschenken. Um den älteren und besonders gefährdeten Menschen der Pandemie zu helfen, übergab er die Masken an die Seniorenbeauftragte der Gemeinde, Gaby Karl, und an Gemeinderat Klaus Nebl.

Die beiden verteilen die Masken kostenlos an Senioren ab 60 Jahren. Am Freitag, 15. Mai, startet die Ausgabe um 14 Uhr am Erberparkplatz Eilsbrunn, am Kirchplatz in Viehhausen und am Rathausplatz Sinzing (lpe).

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