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Auszeichnung

Tanja Schweiger ehrt engagierte Bürger

Die Landrätin überreichte Auszeichnungen an zwölf Ehrenamtler. Walter Sattler arbeitet seit gut 60 Jahren für das Rote Kreuz.
Von Sven Schreiber

Die verdienten Ehrenamtlichen mit den Bürgermeistern der jeweiligen Heimatgemeinden und Landrätin Tanja Schweiger (stehend, 3. von links).  Foto: Beate Geier
Die verdienten Ehrenamtlichen mit den Bürgermeistern der jeweiligen Heimatgemeinden und Landrätin Tanja Schweiger (stehend, 3. von links). Foto: Beate Geier

Regensburg.Landrätin Tanja Schweiger hat am Montagabend eine Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland, acht Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten und drei Kommunale Dankurkunden an zwölf Bürger aus dem Landkreis überreicht. Sie zeichnen sich durch langjährige Tätigkeiten im Ehrenamt aus. Die Landrätin übergab die Auszeichnungen im Rahmen einer Feierstunde im großen Sitzungssaal des Landratsamtes.

Die Landrätin wies auf die Bedeutung des Ehrenamts hin: „Die Auszeichnungen sind Ausdruck des Dankes und der Anerkennung für Ihr langjähriges und herausragendes Engagement. Ohne dieses Engagement müssten viele Dienste entfallen, die so vom Staat nicht geleistet werden können. Für ihr Wirken möchte ich ihnen Vergelt’s Gott sagen.“

Bundesverdienstmedaille für Walter Sattler

Mit der Bundesverdienstmedaille wurde Walter Sattler (Regenstauf) ausgezeichnet. Er arbeitet seit mehr als 60 Jahren für das Bayerische Rote Kreuz und das Rettungswesen im Landkreis. Zudem organisierte er als Mitbegründer der Humanitären Hilfe zweimal jährlich den Transport von Hilfsgütern, unter anderem nach Rumänien und in die Ukraine. Noch heute gibt Sattler sein Wissen weiter und hält Erste-Hilfe-Kurse für das Personal von Firmen ab. Die Medaille wurde stellvertretend für Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier überreicht.

Diese Ehrenamtlichen wurden von Landrätin geehrt

Das Ehrenzeichen des Ministerpräsidenten erhielten Sigrid Bartsch (Sinzing), Ulrich Boin (Lappersdorf), Alfons Ebneth (Altenthann), Elisabeth Gerl (Sünching), Roswitha Gstettner (Sünching), Harald Listl (Pfakofen), Johanna Schönleber (Pettendorf) und Anton Schmidmeier (Holzheim a. Forst). Die Kommunale Dankurkunde des Freistaates Bayern erhielten Anton Blabl (Schierling), Manfred Käufel (Tegernheim) und Josef Staudigl (Hemau). Sie alle betätigen sich freiwillig seit Jahrzehnten in verschiedenen Ortsgruppen wie Kirchenchor, Sportverein oder Seniorenclub.

Schweiger: Ehrenamtliche sind Vorbild für Generationen

„Egal in welchem Verein, es ist das ehrenamtliche Engagement, das gesellschaftlichem Leben Wert verleiht. Durch ihr jahrelanges Wirken waren sie Vorbild für Generationen, haben ihr Umfeld mit ihren Ideen und ihrer Einsatzbereitschaft geprägt“, sagte Schweiger. Als zusätzliches Dankeschön überreichte die Landrätin an acht Ausgezeichnete, die einen Antrag gestellt hatten und die erforderlichen Voraussetzungen erfüllen, die bayerische Ehrenamtskarte.

Die Auszeichnungen

  • Verdienstmedaille:

    Die Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ist die erste von acht Stufen zur Verleihung des Bundesverdienstordens.

  • Bundesverdienstorden:

    Der Bundesverdienstorden ist die höchste Anerkennung, die die Bundesrepublik für Verdienste um das Gemeinwohl ausspricht.

Neben den Geehrten waren auch die Bürgermeister der Heimatgemeinden anwesend. „Das zeigt, dass das Ehrenamt in der Kommunalpolitik stark verankert ist“, erklärte die Landrätin. Aber auch den anwesenden Familien müsse man Dank entgegenbringen. Sie machen schließlich mit ihrer Unterstützung die zusätzliche Arbeit überhaupt erst möglich.

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