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Tegernheim sponsert LED-Flutlicht

Die Gemeinde unterstützt die Umrüstung des Sportplatzes mit 8000 Euro.
Von Petra Schmid

Der Gemeinderat Tegernheim tagte in der Mehrzweckhalle.  Foto: Petra Schmid
Der Gemeinderat Tegernheim tagte in der Mehrzweckhalle. Foto: Petra Schmid

Tegernheim.Der FC Tegernheim möchte auf dem Kleinfeldspielfeld sowie dem Trainingsplatz auf der Sportanlage „Am hohen Sand“ die Flutlichtbeleuchtung auf LED umstellen. In einem Schreiben bat der Sportverein die Gemeinde um einen entsprechenden Zuschuss.

Zur Finanzierung des Projekts stehen dem FC Tegernheim eine Förderung in Höhe von etwa 30 Prozent der Kosten vom BLSV zu und auch vom Umweltministerium erwarten die Sportler einen Zuschuss zwischen 20 und 25 Prozent, heißt es von der Verwaltung. Ab 2021 sei mit einer Reduzierung der Förderungen zu rechnen, deshalb wolle der FC die Umrüstung noch heuer durchführen, erklärte Bürgermeister Max Kollmannsberger den Sachverhalt in der Gemeinderatssitzung, die in der Mehrzweckhalle stattfand, um den Abstand zu wahren.

Nach Abzug der Zuschüsse würden sich die Kosten für den Sportverein auf rund 22 000 Euro belaufen, sagte der Rathauschef weiter. Um das Projekt durchführen zu können, bitte der FC Tegernheim um einen Zuschuss. Die Verwaltung merkte dazu an, dass dem FC Tegernheim für das laufende Jahr für Platzpflegemaßnahmen ein Zuschuss von maximal 6000 Euro zugesagt ist. Der Zuschussantrag für die Umrüstung der Flutlichtanlage auf LED sei vom Verein sehr spät gestellt worden, aber die kurzfristige Reaktionszeit des Vereins sei dennoch nachvollziehbar, da die Förderungen vom BLSV und vom Umweltministerium ausgeschöpft werden sollten, betonte der Bürgermeister. Im laufenden Haushalt seien 10 000 Euro, einschließlich der Platzpflege, für Zuschüsse der Sportvereine vorgesehen. Beantragt habe der FC bei der Gemeinde 8000 Euro.

In der Aussprache schlug Sandra Scheck vor, den Zuschuss auf zwei Jahre verteilt zu gewähren, aber die 4000 Euro, die 2021 fällig wären, auch schon in diesem Jahr auszubezahlen. Gerald Höferer bewertete die Maßnahme als sinnvoll, denn konventionelle Lampen seien schädlicher für Insekten. Somit sei der Wechsel ökologisch und auch ökonomisch sinnvoll, hob er hervor. Herbert Wesselsky gab zu bedenken, dass angesichts der Corona-Situation den Vereinen und Organisationen klarwerden müsse, dass die Gemeinde künftig nicht wie der „Nikolaus das Säckchen“ ausleeren könne, ohne nachzudenken, wo das Geld herkomme. Reinhard Peter merkte an, dass er die Kosten für die später ebenfalls beschlossene Umrüstung einiger Straßenzüge auf LED im Verhältnis zur Flutlichtanlage nicht verstehe. Der Bürgermeister antwortete, dass man dies nicht vergleichen könne.

Einstimmig wurde beschlossen, den Zuschuss in Höhe von 8000 Euro zu gewähren. Weiter wurde beschlossen, die Straßenbeleuchtung in den Straßen Am hohen Sand, Dahlienweg, Lilienweg, Schulstraße, Bachstraße, Lechstraße, Isarstraße, Naabstraße, Nußweg, Feldweg, Innstraße, Illerstraße, Seestraße, Vilsstraße und Wassergasse umzurüsten.

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