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Mobilität

Tegernheimer Vereine fahren elektrisch

Der Tegernheimer Gemeinderat einigt sich auf die Ausleihgebühren für das E-Auto. Für Vereine ist das Fahrzeug kostenlos.
Von Theresia Luft

Tegernheim verfügt jetzt über ein elektrisches Leihauto.  Foto: picture alliance/dpa
Tegernheim verfügt jetzt über ein elektrisches Leihauto. Foto: picture alliance/dpa

Tegernheim.In der Tegernheimer Gemeinderatssitzung im November wurden die Ausleihmodalitäten für das gemeindeeigene E-Bürgerauto festgelegt. Im April 2019 beschloss der Gemeinderat, ein „werbefinanziertes E-Fahrzeug“ zur Nutzung durch die Vereine, den Hausmeister der Mehrzweckhalle und gegebenenfalls Privatpersonen auszuleihen. Zur Finanzierung des Autos wurden Sponsoren akquiriert, die das Auto als Werbeträger nutzen. Ende Oktober wurde der Renault Kangoo ZE der Gemeinde übergeben. Mit einer Gegenstimme stimmte der Gemeinderat der Gebührenordnung zu. Für Tegernheimer Vereine und Institutionen, also Personen, die im Auftrag eines Vereins zu Veranstaltungen, Spielen oder Wettkämpfen oder ähnliches unterwegs sind, fallen keine Gebühren an. Privatpersonen müssen fünf Euro Gebühr inklusive 20 Kilometer zahlen, ab dem 21. Kilometer werden 25 Cent je Kilometer fällig.

Wie wird das Auto genutzt?

Bürgermeister Max Kollmannsberger stellte die Daten vor, die erhoben wurden, als beim E-Car-Sharing bereits ein Wagen für ein Vierteljahr bei der Gemeinde stationiert war. Das Fahrzeug war insgesamt 28 Tage im Einsatz und wurde elf mal ausgeliehen. Rolf Wedl meinte, wenn die Vereine und der Hausmeister das E-Auto nutzen werden, bleiben für Privatpersonen nicht viele Möglichkeiten zur Ausleihe. Die Frage, in welchen Zustand das Auto wieder zurückgegeben wird und wer dies überwacht, stellte Veronika Schichtl.

Weiter Beschlüsse

  • Kinderhaus:

    Die Ergebnisse der Ausschreibung für den Anbau am Kinderhaus: Abdichtungsarbeiten 3000 bis 5500 Euro. Gerüstarbeiten 13 000 bis 25 000 Euro, Spenglerarbeiten 40 000 bis 42 000 Euro, Zimmerarbeiten 40 000 bis 70 000 Euro.

Diese Aufgabe werde vom Hausmeister übernommen, ebenso die Anfragen für die Ausleihungen, antwortete der Bürgermeister, der am Wochenende, falls der Hausmeister keine Zeit habe, die Ausleihe des Autos mit übernehmen werde. Günther Schöberl fragte nach, wer die Stromkosten übernehmen oder bei einem Unfall für den Schaden aufkommen werde. Es stand die Frage im Raum, ob Privatpersonen überhaupt ausleihen können sollen. Roberto Mazzotta hofft, dass die Vereine das Angebot gut annehmen werden. Es solle nach einem halben Jahr Einsatz Bilanz gezogen werden. Dem schloss sich Christian Mühlbauer an.

Ein weiteres Thema war die Benennung der vier Straßen, die im Neubaugebiet Tegernheim Süd-West entstehen. Im März wurde auf Antrag der Arbeiterwohlfahrt beschlossen, eine Straße nach deren Gründerin Marie Juchacz zu benennen.

Neue Straßennamen

Der Gemeinderat beschloss, die Straßen nach Persönlichkeiten, die in Sozialverbänden oder Arbeitnehmerbewegungen als Leitpersonen bekannt sind, zu benennen. Mit 14 zu drei Stimmen wurden folgende Straßennamen festgelegt: Planstraße A: Marie Juchacz Straße; Planstraße B: Karl Weishäupl Straße, (Gründer des VdK), Planstraße C: von Ketteler Straße (Gründer KAB) und Planstraße D: Hermann Gmeiner Straße (Gründer SOS Kinderdörfer).

Paula Beutl, ihr Mann war Bürgermeister von Tegernheim, schlug in einem Schreiben vor, eine Straße nach ihren verstorbenen Mann zu benennen. Stefan Adler hätte es gut gefunden, wen die Straßennamen einen Bezug zu Tegernheim hätten. Der Bürgermeister erinnerte daran, dass es in Tegernheim Möglichkeiten geben werde, bei dem solche Straßennamen berücksichtigt werden können.

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