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Sitzung

Teure Baumaßnahme für Feuerwehr

Das marode Blechdach des Gerätehauses Geisling wird ersetzt.
Peter Luft

Gerade erst hat die FF Geisling ihre neue Alarmierungs-App vorgestellt. Jetzt braucht das Gerätehaus ein neues Dach. Foto: Hans Biederer
Gerade erst hat die FF Geisling ihre neue Alarmierungs-App vorgestellt. Jetzt braucht das Gerätehaus ein neues Dach. Foto: Hans Biederer

Pfatter.Die Feuerwehr war das wichtigste Thema in der von Bürgermeister Jürgen Koch und Geschäftsstellenchef Dr. Markus Liebl geleiteten Sitzung des Gemeinderates mit sechs Zuhörern im Vogelmeiersaal. So braucht das Gerätehaus der Feuerwehr Geisling noch vor dem Winter ein neues Dach. „Das Haus weist Mängel im Dachbereich auf“, sagte Bürgermeister Koch. Georg Schmid zeigte auf Bildern die schadhaften Stellen am Gebäude. Das alte Dach ist aus Blech. Die Lötstellen sind rissig. „Auch an der Dachneigung sind Mängel festzustellen“, sagte der Hochbautechniker.

Das neue Dach soll ebenfalls wieder aus Blech bestehen. Ausgeführt werden soll es von einer Fachfirma. Die Räte äußerten den Wunsch, örtliche Handwerkerfirmen mit einzubinden. „Man sollte sich für die bessere Lösung entscheiden, damit längere Zeit Ruhe ist“, sagte Brigitte Böhm. „Wir müssen in den saueren Apfel beißen. Es werden auch Putzarbeiten anfallen“, sagte Thomas Werner. Der Charakter des Hauses soll erhalten bleiben. Die alte Bedachung ist zu entsorgen. „Ein Blechdach hält bis zu 90 Jahre“, versicherte Schmid. „Bei dieser Maßnahme ist auch auf Feuchtigkeit zu achten“, sagte Sylvia Stierstorfer. Manfred Lichtl ergänzte, dass auch Eigenleistung der Feuerwehr möglich sein werde. Die ersten Kostenschätzungen liegen bei 12 000 bis 15 000 Euro. Auf Vorschlag des Bürgermeisters werden noch zwei Angebote eingeholt. Die Vergabe erfolgt nach dem wirtschaftlichsten Angebot. Bürgermeister Jürgen Koch holte die Erlaubnis ein, zu entscheiden.

Braucht die Feuerwehr Pfatter eine zweite Sirene? Das diskutierte der Gemeinderat ausführlich. Denn die bisherige Anlage war auf dem Dach des Rathauses montiert, das saniert wurde. Die Sirene musste abgebaut werden. „Es geht darum, die Bevölkerung zu informieren. Die Sirene war ewig auf dem Rathausdach. Und da soll sie wieder hin. Wo ist das Problem?“, fragte Bürgermeister Jürgen Koch. Sylvia Stierstorfer stellte fest: „Es geht um die Sicherheit der Bürger. Da sollte es keine Diskussionen geben.“ „Es gibt nicht viel mehr Alternativen als das Rathausdach“, meinte Vizebürgermeister Christoph Ebner. Dr. Alois Lermer warf ein: „Wenn der Wind passt, wird die Sirene am Feuerwehrhaus im Ort gehört. Eine Sirene am Rathausdach wird eine größere Leistung haben.“ Dazu sagte Christoph Ebner, die neuen Sirenen seien technisch auf dem neuesten Stand.

Der Gemeinderat beschloss die Anschaffung einer neuen Sirene. Die Kosten liegen bei etwa 10 000 Euro. Als Wahlleiter für die Kommunalwahl wurden Alexandra Seidl und Dr. Markus Liebl bestellt. Sicherheitsbeauftragte im Kindergarten ist Maria Fuchs. Der Bürgermeister informierte, dass in der Gemeinde zurzeit 64 Asylbewerber leben, 24 davon wurden anerkannt. (llu)

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