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Verkehr

Thalmassing regt das Ein-Euro-Ticket an

Das örtliche Zusatzangebot im ÖPNV ist bald Thema im Gemeinderat. In Wolkering wurde der Ruf nach einem Kindergartenbus laut.
Von Josef Eder

In Thalmassing gibt es bei ÖPNV-Versorgung nach Angaben des Bürgermeisters keine Beschwerden. Foto: Josef Eder
In Thalmassing gibt es bei ÖPNV-Versorgung nach Angaben des Bürgermeisters keine Beschwerden. Foto: Josef Eder

Thalmassing.Zur Bürgerversammlung in Wolkering im Gasthaus Georg Maurer waren 27 Bürger gekommen. Bürgermeister Helmut Haase erklärte in der Diskussion, dass im Zusammenhang mit dem ÖPNV-Ausbau in der November- oder Dezembersitzung das Ein-Euro-Ticket vorgestellt werde. Die Knackpunkt für mehr Verbindungen von und nach Thalmassing sei immer die Wirtschaftlichkeit. Allerdings sei hier auch die Stadt Regensburg gefragt, auf deren Konzept der Landkreis nach wie vor warte. Eine Bedarfserhebung für die Gemeinde sei noch nicht vorgenommen worden. In Thalmassing gebe es in puncto ÖPNV-Versorgung keine Beschwerden.

Eine weitere Anfrage ging dahin, ob die Gemeinde künftig nicht einen Bus einsetzen könne, um die Kindergartenkinder sicher zu den Kinderhäusern zu befördern. Die Bürgerin, die ursprünglich aus Mintraching stammt, meinte, i n ihrer Heimatgemeinde gebe es diese Beförderungsmöglichkeit schon so lange sie denken könne. Haase sicherte eine Überprüfung zu.

Ein Bürger wollte wissen, warum der angedachte Dorfladen nicht beim Anwesen Lengfelder oder im Bauhofgebäude eingerichtet werden könne. Der Bürgermeister sagte dazu, dass ein Dorfladen keine kommunale Aufgabe sei. Nach Ansicht des Unternehmensberaters Wolfgang Gröll zum Thema Dorfladen sei der Platz im Bereich des Anwesens Lengfelder zu klein.

Dorfladen erhöht Probleme

Beim Bauhof gebe es Räume, allerdings sei bereits jetzt beim Betrieb der Poststelle zu sehen, dass es Probleme gibt, die ein Dorfladen noch erhöhen würde. Die Sicherheit der Besucher beim gleichzeitigen Betrieb des Bauhofs könne nicht gewährleistet werden. Der einzige Standort, den die Gemeinde anbieten könne, sei der Bereich des „Bonifaz-Wimmer-Geburtshauses“ in der Dorfmitte. Hier müsste aber erst ein Gebäude errichtet werden. Mit einer Fertigstellung sei frühestens in drei bis vier Jahren zu rechnen. Zu dieser Zeit würde man vermutlich den Dorfladen nicht mehr benötigen, da bis dahin auch ein Supermarkt eröffnen werde.

Weitere Fragen

  • Kreisstraße:

    Auf Anfrage erklärte Kreisrat Richard Wild, der Bauabschnitt I des Neubaus der Kreisstraße R10 sei ursprünglich für dieses Jahr eingeplant gewesen, aber bis 2020 zurückgestellt worden.

Haase ging auch auf die künftige Auslastung der Kinderhäuser Bonifaz Wimmer und St. Nikolaus ein. „Wenn das Baugebiet „Mühlfeld I“ erschlossen ist, könnte es zu einer Überforderung unserer Kinderhaus-Infrastruktur kommen.“ Das Gemeindeoberhaupt erklärte, man müsse die weitere Entwicklung abwarten. Es erfolge alle drei Jahre eine Bedarfsabfrage. Außerdem sei auch im Baugebiet „Mühlfeld I“ ein Gebäude als potenzieller Kindergarten mit eingeplant. Auch in der Schule seien noch Klassenzimmer frei.

Angesprochen auf das Radwegekonzept des Landkreises erklärte Haase, ein Landkreismitarbeiter komme demnächst, um den derzeitigen Stand zu erörtern. Ziel sei eine Vernetzung der Radwege. Welche Möglichkeiten es hier in Thalmassing in absehbarer Zeit gebe, stehe noch nicht fest.

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