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Aufführung

Toni Lauerers Humor auf Frauenzells Bühne

Die Theatergruppe des KRV spielt „Wo gehobelt wird, da fallen Späne“ – mit verrückten Szenen und viel Wortwitz.
Von Resi Beiderbeck

Die Probenarbeit läuft wie am Schnürchen und macht großen Spaß.  Foto: Beiderbeck
Die Probenarbeit läuft wie am Schnürchen und macht großen Spaß. Foto: Beiderbeck

Frauenzell.Unter der Regie von Herbert Schlecht steht ab 5. April in Frauenzell die Theatergruppe des KRV auf der Bühne. Sie hat sich eine witzige Komödie von Toni Lauerer ausgesucht: „Wo gehobelt wird, da fallen Späne“.

Den Schreinermeister Ludwig Schreiner, „nicht mehr taufrisch, aber mit scharfem Verstand“, spielt in dem Stück Rainer Binder, der mit Abstand die umfangreichste Rolle zu bewältigen hat. 220 Einsätze sind im Rollenbuch vorgesehen für den Familienvater und Handwerksmeister, der grundsätzlich keinen Alkohol trinkt, sondern „höchstens vier, fünf Weißbier“.

Seine Frau Rosa wird von Simone Brinsa dargestellt. Die hübsche und gescheite Tochter Eva (Andrea Pinzinger) hat der Papa zum Studieren extra in die Großstadt geschickt, damit sie dort einen adäquaten Ehemann findet. Ein Akademiker oder zumindest ein Unternehmersohn sollte es schon sein. Sohn Andi (Maxi Bauer) hingegen soll einmal den Familienbetrieb übernehmen. Doch meistens kommt es anders als man denkt. Der Sohn hat sich heimlich zum Abendstudium angemeldet und die schöne Petra (Veronika Faltermeier) im Sinn. Und die Tochter hat sich in einen Burschen verliebt, der so gar nicht Papas Idealbild entspricht.

Karten und Termine

  • Premiere:

    Das Stück „Wo gehobelt wird, da fallen Späne“ hat am Palmsonntag, 5. April, um 14.30 Uhr im Pfarrsaal Frauenzell Premiere. Weitere Aufführungen sind am 5., 12. und 13. April um 19.30 Uhr.

  • Eintritt:

    Der Eintritt kostet 6 Euro. Kinder bis 14 Jahre zahlen 3 Euro.

  • Karten:

    Reservierungen nimmt Regisseur Herbert Schlecht unter Telefon (09484) 844 entgegen.

Aber bekanntlich macht Not erfinderisch und so kommen Eva und ihr Freund Hansi (Florian Schmidbauer) auf eine geniale Idee: Unter tatkräftiger Mitwirkung ihres Freundes Franz lassen sie drei scheinbare Heiratskandidaten auftreten, die Evas Vater dank Franz‘ schauspielerischen Fähigkeiten die Lust auf einen akademischen Schwiegersohn vermiesen sollen.

Hier kommt Christian Faltermeier ins Spiel. Er mimt im Stück mit großem Geschick eben jenen Schauspieler, der in immer neuen Rollen als Heiratskandidat auftaucht. Die Zuschauer werden mit Vergnügen beobachten können, wie er diverse Charaktere so stark überzeichnet auftreten lässt, dass es gerade noch glaubhaft wirkt. Mal kommt er als Unternehmer daher, mal als Gesetzeswächter, dem Recht und Ordnung über alles gehen. Als künftiger Staatsanwalt Meinrad Betz notiert er den lieben langen Tag Indizien, Delikte, Straftaten, ja sogar Verbrechen. Schließlich repräsentiert er die Staatsgewalt und da wird er bei Ludwig Schreiner gleich mehrfach fündig. Er deckt schonungslos Lärmbelästigung an Wochenenden auf, und auch Balkone, die „schwarz“ montiert wurden, bleiben ihm nicht verborgen. Das Happy End bahnt sich an, worauf sich Tante Erna (Uli Schlecht) und Nachbarin Franziska (Sonja Wittmann) gleich einen Slivovitz genehmigen.

Souffleuse Kerstin Schmid und Technik-Beauftragter Stefan Schlecht amüsieren sich schon bei den Proben prima. Das gesamte Ensemble ist mit der Auswahl des Stückes sehr glücklich. „Das ist einfach unser Humor, geradeaus, so wie wir Oberpfälzer sind, mit viel Sprachwitz in den einzelnen Szenen“, sagt Herbert Schlecht.

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