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Ugandas Kinder brauchen Hilfe

Verein aus Laaber will auch in Corona-Zeiten Spenden nach Afrika schicken.
Von Manfred Kox

Mit Engagement kümmern sich die Mitglieder der U.V.C.O. um die Unterstützung der Kinder in Uganda. Foto: Manfred Kox
Mit Engagement kümmern sich die Mitglieder der U.V.C.O. um die Unterstützung der Kinder in Uganda. Foto: Manfred Kox

Laaber.Seit 2009 unterstützt die U.V.C.O.-Organisation aus der VG Laaber und Umgebung den Einsatz der Helfer in Uganda, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, für Waisenkinder Schulen zu schaffen und ihnen damit eine Perspektive für die Zukunft zu bieten. Mit acht Waisen fing eine Nonne vor Ort an. Sie nahm die Kinder auf und bot ihnen ein Zuhause, in dem sie sich in Sicherheit entwickeln konnten.

Doch die Zahl der Bedürftigen ist in Uganda groß. Man rechnet mit etwa drei Millionen elternloser Kindern, die auf sich gestellt sind. Immer mehr von ihnen wurden aufgenommen. Das bedeutete, dass der Bedarf an Geld und personellem Einsatz größer wurde und von den Aktiven vor Ort nicht mehr zu stemmen war.

2009 ergriff Steffi Heelein die Initiative und gründete einen Verein von Unterstützern aus Laaber und Umgebung, der es sich zur Aufgabe machte, den Bau einer Schule – das große Ziel der Helfer in Uganda – zu fördern. Etwa 1000 Kinder sollen davon profitieren, angstfrei lernen und für ihr weiteres Leben eine Basis erhalten.

In Masaka, nahe dem Viktoriasee, wurde der richtige Standort gefunden und der Verein sammelte bei vielen Veranstaltungen Spenden ein, damit ein Grundstück erworben und mit der Planung begonnen werden konnte. 2017 konnte dann das Grundstück für die Schule gekauft werden und im November 2018 ging’s los und unter Mithilfe von Großspendern, wie „Fly&Help“ und vielen Einzelbeträgen gelang es, drei Gebäude (Schule und Schlafhäuser) zu errichten. Ein Brunnen wurde gebohrt und kleine PV-Flächen sicherten eine erste Stromversorgung. Obwohl die Regierung einen Stromanschluss zugesichert hatte, wurde die Leitung 900 Meter vor der Schule gestoppt, da angeblich die notwendigen Mittel fehlten. Ohne Elektrizität geht’s aber nicht und so bietet sich der Ausbau der PV-Anlage an. In einem sonnenreichen Land wie Uganda wäre damit die Versorgung gesichert.

Auch eine Pumpe für den Brunnen wird noch benötigt. Man sieht also, dass der Verein noch viel leisten müsste, doch wirkt auch hier Corona als Bremse. Veranstaltungen zur Spendenwerbung sind nicht mehr möglich. Dazu kommt, dass auch in Uganda das Virus wütet und die Schulen geschlossen wurden. Die Kinder leben bei Pflegefamilien. Der Verein U.V.C.O. Uganda e.V. würde sich nun freuen, wenn sich Spender fänden, die in dieser schweren Zeit mit einem Betrag zum Gelingen der Hilfsmaßnahmen beitragen würden. Dafür besteht ein Spendenkonto bei der RB Oberpfälzer Jura IBAN: DE32 7506 9061 0000 7553 70. (lox)

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