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Bühne

Viel Trubel um eine Senioren-WG

Die SSV-Theatergruppe Schönhofen landete mit ihrem neuen Stück einen Volltreffer.
Von Paul Neuhoff

Am Ende wird in der Senioren-WG doch alles wieder gut.  Foto: Paul Neuhoff
Am Ende wird in der Senioren-WG doch alles wieder gut. Foto: Paul Neuhoff

Nittendorf.Schon seit Jahrzehnten wird in Schönhofen großes Theater auf kleiner Bühne gespielt. Auch heuer war bei den bisherigen Aufführungen der Komödie „Eine verrückte Senioren-WG“ von Walter G. Pfaus das Sportheim bis auf den letzten Platz besetzt. Das zeitlose Stück spielt im Wohnzimmer von Martha (Ingrid Schöpf). Drei Frauen (Doris Schmid, Karin Schindlbeck, Ingrid Schöpf) und ein Mann (Martin Plank) treffen sich dort als Senioren-WG zum Essen, Plaudern und Spielen. Die Gesellschaft bekommt gelegentlich Besuch von Marthas Bruder Benno (Otto Schöpf) und dessen Frau Isolde (Susi Reichert), die pleite sind und Martha als Geldquelle anzapfen wollen.

Auch Nachbar Reiner, der sich in Martha verliebt hat, taucht immer wieder auf. Für jugendlichen Schwung und auch für viel Aufregung sorgt das Liebespaar Ulrich (Marius Poschenrieder) und Katja (Lena Ritzinger). Ulrich macht für die WG Botendienste. Katja ist hochschwanger und findet in der WG Unterschlupf, wo sie auch entbindet. Der kleine Zuwachs sorgt für Abwechslung und Aufregung.

Der Autor hat das Stück mit viel Wortwitz bestückt, den die Akteure gekonnt mit passender Mimik und Gestik platzieren, was die Zuschauer lachen lässt, bis sich Bauchschmerzen einstellen. Im Saal herrscht familiäre Atmosphäre, die von den Mimen genutzt wird. Zuschauer werden mit Witz in das Geschehen eingebunden. Auch die Schwerhörigkeit einer Bewohnerin sorgt für manche Missverständnisse. Alle Spieler agieren natürlich und selten übertrieben.

Alles in allem ist es ein gelungener Dreiakter, der Beteiligten und Zuschauern viel Freude bereitet hat. Das Stück hatten Susi Reichert und Ingrid Schöpf gemeinsam ausgesucht, nachdem sie sich im Herbst durch etwa 20 verschiedene Rollenhefte gelesen hatten. Ein Regisseur stand heuer nicht parat. Alle Spieler trugen deshalb durch Eigenitiative und mit Verbesserungsvorschlägen während der Proben zum Gelingen des Stücks bei.

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