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Viele gute Ideen für die Energiewende

Teilnehmer des Energie-Bildungsprojekts trafen sich im Landratsamt. In den Klassenzimmern gab es zum Thema viele Ideen.

  • Die Energiewende ist in den Köpfen der Schüler angekommen. Dieses positive Fazit zogen die Vertreter der Schulen, die am Energie-Bildungsprojekt der Energieagentur Regensburg teilnahmen. Foto: dpa
  • Landrätin Tanja Schweiger (3. von links) dankte den Schulvertretern und überreichte ihnen Urkunden. Foto: Landratsamt

Regensburg.Landrätin Tanja Schweiger empfing die am Energie-Bildungs-Projekten teilnehmenden Schulvertreter im Landratsamt zu einem gemeinsamen Abschlussgespräch. Alle Teilnehmer der Bildungsprojekte, die von der Energieagentur Regensburg in Kooperation mit dem Landkreis und den Gemeinden durchgeführt wurden, resümierten über ihre Erfahrungen.

Pilotprojekte starten

In der ersten Runde standen die Grund- und Mittelschulen im Landkreis im Mittelpunkt, an denen im Schuljahr 2014/15 die „Energie-Bildungs-Offensive“ stattfand. Heribert Stautner, Leiter des Schulamtes für Stadt und Landkreis Regensburg, stellte aus Sicht des Schulamtes die Beweggründe für die Unterstützung der „Energie-Bildungs-Offensive“ dar. „Vor allem das so zentrale Thema Energie nachhaltig und langfristig in die Jahrespläne der Schulen zu integrieren, ist mir ein besonderes Anliegen. Mit der Energieagentur fand der Landkreis einen idealen Partner, um dieses Vorhaben zu realisieren“, hob Stautner hervor. Der Leiter der Energieagentur, Ludwig Friedl, und der Bildungsreferent der Energieagentur, Johannes Zange, beleuchteten die Rolle der Energieagentur im Projekt. Basierend auf einer Idee brachte man in den vergangenen Jahren ein Pilotprojekt an zwei und im Jahr darauf an sechs Schulen auf den Weg.

Im Jahr 2014/15 wurde das Projekt im gesamten Landkreisgebiet angeboten. 21 Schulen machten mit ihrer Begeisterung für die Thematik das Projekt zu einem Selbstläufer. Herausragend waren die Freude und die Motivation, die die Kinder beim Basteln und Experimentieren an den Tag legten, heißt es in einer Pressemitteilung des Landratsamts. Nicht nur auf den Organisator Johannes Zange schwappte dieser Enthusiasmus über, sondern die Menge an positiver Rückmeldung seitens aller Beteiligten wirke sich auf das gesamte sechsköpfige Team der Agentur sehr motivierend aus.

Fortsetzung nächstes Schuljahr

  • Anmeldungen laufen

  • Für das kommende Jahr laufen bereits die Anmeldungen und Vorbereitungen für die „ Energie-Bildungs-Offensive“ und die „Bewusstseinsbildung zur Energieeinsparung“.

  • Infos zur Teilnahme

  • Im neue Schuljahr soll die angepeilte 100-Prozent-Marke erreichen werden. Informationen zur Anmeldungen gibt es bei der Energieagentur Regensburg unter www.energieagentur-regensburg.de .

Fließend übergeleitet wurde dabei auf das zweite Bildungsprojekt „Bewusstseinsbildung zur Energieeinsparung“ an den neun weiterführenden Schulen des Landkreises. Durch Andreas Kießl, zertifizierter Energieberater der Agentur, wurden an allen neun Schulen Begehungen durchgeführt. Er zeigte einige Potenziale auf, bei denen Energie eingespart werden könne. Nach der Auswertung und in Absprache mit allen Beteiligten werden diese nun in konkreten, individuellen Maßnahmen an den Schulen einfließen. Positiv hervorgehoben wurde von den Lehrkräften die Informationsveranstaltung im Zuge des Projektes. Die Aufforderung, die persönliche Energiewende jetzt zu starten, sei voll angekommen. Die Schülerinnen und Schüler der Landkreisschulen durften verschiedene Experimente durchführen, Ideen einbringen und sie zeigten sich sehr interessiert.

Junge Menschen heranführen

Dem Aufruf, Erfahrungen und Auswirkungen des Projektes auf das eigene Handeln einzubringen, kamen einige Schulvertreter nach und berichteten, dass man selbst wieder viel bewusster mit Energie umginge. Auch auf Schülerseite kam es zu manch wünschenswerter Umsetzung von Maßnahmen zur Energieeinsparung. „Mir ist es wichtig, junge Menschen so früh wie möglich an das Thema Energie heranzuführen. Über die Kinder erreichen wir auch die Eltern und können somit viel Positives bewirken“, bedankte sich Landrätin Tanja Schweiger bei den teilnehmenden Schulen und Gemeinden für das Engagement. Anschließend überreichte sie die Urkunden an die Schulvertreter.

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