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Sinzing/Eilsbrunn

Viele Spenden für ambulante Pflege

752 Mitglieder starkist der „Förderverein Ambulante Krankenpflege Sinzing-Eilsbrunn-Viehhausen e.V“.

Die Leiterin der Sozialstation Petra Pöpel-Gajek, Pfarrer Götz (r.) und Fördervereinsvorsitzender Franz Xaver Wiesner (l.)  Foto: Gertraud Pilz
Die Leiterin der Sozialstation Petra Pöpel-Gajek, Pfarrer Götz (r.) und Fördervereinsvorsitzender Franz Xaver Wiesner (l.) Foto: Gertraud Pilz

Sinzing.Dies vermeldete der Vorsitzende, Altbürgermeister Franz Xaver Wiesner, bei der Jahresversammlung in der Gaststätte Erber. Mit dieser Mitgliederzahl dokumentiere der Förderverein, dass den Menschen in der Gemeinde die gute Versorgung der auf Hilfe angewiesenen Mitbürger ein großes Anliegen ist.

Zwölf Todesfälle waren im abgelaufenen Jahr zu beklagen, 29 Neumitglieder konnten gewonnen werden, informierte Wiesner. Aber nicht nur Mitglieder, sondern auch weitere Privatpersonen überweisen regelmäßig Geldbeträge an den Förderverein, so der Vereinsvorsitzende. Insgesamt habe der Förderverein im vergangenen Jahr zusätzlich zu den Vereins- und freiwilligen Kleinbeiträgen rund 30 großzügige Einzelspenden von Privatpersonen erhalten. Auch Vereine wie die Jugend der Waldeshöhschützen, die Labertalschützen und die Kirtajugend Eilsbrunn sowie andere Gruppen stellten oft ihre Aktivitäten unter den Schirm des Fördervereins, sodass im abgelaufenen Jahr 14 000 Euro für den sozialen Zweck des Vereins eingegangen seien, sagte Wiesner. Dies mache es möglich, „dass wir heuer die Sozialstation mit 25 000 Euro unterstützen können, denn wir wollen die bestmögliche Pflege und Unterstützung unserer auf Hilfe angewiesenen Mitbürger über den Standard hinaus sicherstellen“.

Ein paar Stunden Fröhlichkeit einmal monatlich beim Betreuungsnachmittag in der Sozialstation, ein paar Minuten mehr Zeit für persönliche Zuwendung beim Pflegeeinsatz zuhause ermögliche diese Spende, so die Leiterin der Sozialstation, Petra Pöpel-Gajek. Trotz Personalknappheit gelinge es der Sozialstation, die erforderlichen 20 Mitarbeiterinnen zu halten, um die 110 Hausbesuche pro Tag im Rahmen eines Drei-Schichtbetriebes inklusive der Hilfe im Haushalt bei Notlagen zu stemmen. Die Unterstützung durch den Förderverein garantiere eine gewisse Entlastung und Abschwächung des Zeitdrucks im Pflegealltag, in dem man derzeit wie in der örtlichen Sozialstation „auf Anschlag“ arbeite, sagte Pöpel-Gajek und hob das große und verlässliche Engagement ihrer Mitarbeiterinnen hervor.

Bürgermeister Patrick Grossmann sagte, das „Megathema Pflege“ sei angesichts immer enger werdender Finanzspielräume in diesem Feld eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, damit die Menschen solange wie möglich zuhause leben und professionelle Hilfe erhalten können. Dies sei zudem eine große Entlastung für die Angehörigen. „Pflege geht jeden an“, sagte Grossmann und stellte das Engagement des Fördervereins mit Franz Xaver Wiesner, Ulrike Reichstein und Hans Jobst an der Spitze heraus. Pfarrer Michael Götz sprach als Vertreter des Trägervereins der Arge Sozialstation (Pfarreien Sinzing, Viehhausen und Eilsbrunn) dem Förderverein ein „großes Vergelts Gott“ für die großzügige Unterstützung der Sozialstation aus. Ohne dessen Hilfe könne die Sozialstation nicht aufrechterhalten werden, sagte der Pfarrer. (lpe)

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