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Polizei

Waffendepot in Waldstück bei Mariaort

Die Polizei gibt Details zur Personenfahndung am vergangenen Freitag bekannt. Sportkletterer fand vergrabene Pistolen.

Eine der Pistolen, die in dem Waffendepot bei Mariaort gefunden wurden. Foto: Polizei
Eine der Pistolen, die in dem Waffendepot bei Mariaort gefunden wurden. Foto: Polizei

Mariaort.Die Großfandung am vergangenen Freitag, bei der unter anderem die ehemalige Bundesstraße 8 zwischen Mariaort und Etterzhausen gesperrt wurde, hängt mit dem Fund eines Waffendepots zusammen. Das gab Pressesprecher Florian Beck am Mittwoch auf MZ-Nachfrage bekannt.

Mitte Januar hatte ein Klettersporter in einem steilen Waldstück bei Mariaort eine im Boden versteckte Kiste mit Schusswaffen entdeckt, die inzwischen von der Polizei sichergestellt wurde. Die Ermittlungen sollten nun klären, wer die Waffen dort vergraben hat.

Das Depot befand sich in unwegsamen Gelände, das nur schwer zugänglich ist. Bei dem Fund handelt es sich um 14 verschiedene Pistolen und Revolver unterschiedlicher Hersteller, so die Polizei. Die Waffen wurden sichergestellt und die Kriminalpolizeiinspektion Regensburg übernahm die weiteren Ermittlungen wegen Verstößen gegen das Waffengesetz.

Die Ermittlungen hätten bislang nicht zu einer tatverdächtigen Person geführt. Die waffenrechtliche- und spurentechnische Auswertung der sichergestellten Waffen dauert an. In die Untersuchung ist auch das Bayerische Landeskriminalamt eingebunden.

Am vergangenen Freitag hatte die Polizei gegen 18.30 Uhr einen Hinweis auf eine verdächtige Person in dem Waldstück erhalten. Eine größere Absuche nach der Person, bei der auch einen Polizeihubschrauber zum Einsatz kam, verlief jedoch ohne Ergebnis. Ob die Person tatsächlich in Verbindung mit den Waffen steht, sei derzeit offen, sagt Beck.

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