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Projekt

Weniger Lärm in Thalstetten

Der Schutzwall ist fertig. Für Anlieger ist das eine deutliche Verbesserung.

Bei Abnahme des Lärmschutzwalles Thalstetten waren dabei (v. li.): Geschäftsleiter Matthias Fischer, Sachverständiger Gerd Kemeter, Karin Schwab, Roland Ferber, Richard Schaaf und Michael Giebisch von der Autobahndirektion Südbayern und Bürgermeister Josef Wallner Foto: Patrizia Riedl
Bei Abnahme des Lärmschutzwalles Thalstetten waren dabei (v. li.): Geschäftsleiter Matthias Fischer, Sachverständiger Gerd Kemeter, Karin Schwab, Roland Ferber, Richard Schaaf und Michael Giebisch von der Autobahndirektion Südbayern und Bürgermeister Josef Wallner Foto: Patrizia Riedl

Wörth a d Donau.Nach einer Bauzeit von annähernd zehn Jahren wurde Anfang Oktober 2019 der insgesamt drei Bauabschnitte umfassende Lärmschutzwall bei Thalstetten fertig-gestellt.

In guter Zusammenarbeit mit der Autobahndirektion Südbayern und der Autobahnmeisterei Kirchroth begannen die Arbeiten an dem ersten Abschnitt bereits im Jahr 2009. Auf einer Länge von fast einem Kilometer wurden im Rahmen des Projekts für den vier bis fünf Meter über der Fahrbahn verlaufenden Erdwall südlich der Bundesautobahn A3 insgesamt etwa 60 000 Kubikmeter Erdreich verbaut. Obwohl die Firma Kies Wolf aus Straubing die Anfuhr und die Schüttung des Materials kostenlos vorgenommen hatte, entstanden der Gemeinde Kirchroth insgesamt Aufwendungen in Höhe von 360 000 Euro. Diese flossen in eine notwendig gewordene Bachverlegung, in Anpflanzungen, in den Wegebau und auch in den Bau von Wildschutzzäunen. Außerdem mussten zwei Betonwände im Bereich der kreuzenden Stromleitungen errichtet werden.

Der Grunderwerb von den aufgeschlossenen und auch von der Maßnahme profitierenden Grundstückseigentümern wurde über die Dorferneuerung vorgenommen. Staatliche Zuschüsse wurden dabei aber nicht gewährt.

Der Abnahmetermin für den Lärmschutzwall mit der Autobahndirektion Südbayern bestätigte nun die ordnungsgemäße Ausführung der Bauarbeiten. Der Schutzwall führt zu einer deutlichen Verminderung der Lärmbelästigung für die Ortschaft Thalstetten. Dort fahren rund 42 000 Fahrzeuge täglich auf der betroffenen, internationalen Straßenverbindung.

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