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Galerie

Wiesenter Krippenausstellung eröffnet

Im Hudetzturm im Wiesenter Schloss sind Kunstwerke des Malers Karl Anton Hudetz und zahlreiche Krippen zu sehen.
Von Leon Weiss

Die ersten Besucher der Hudetzturm-Ausstellung bewundern die Kunstwerke.  Foto: Leon Weiss
Die ersten Besucher der Hudetzturm-Ausstellung bewundern die Kunstwerke. Foto: Leon Weiss

Wiesent.Das Jahr neigt sich dem Ende zu und damit geht auch die Adventszeit einher. In Wiesent begann diese „stade Zeit“ schon eine Woche vor dem ersten Advent. Mit der Eröffnung der Krippenausstellung und der Galerie der Bilder von Karl Hudetz im Hudetzturm beginnt das Einstimmen auf den Christkindlmarkt in Wiesent der am Wochenende vom 30. November auf den 1. Dezember stattfindet. Peter Lutz, Vorsitzender des Hudetzförderkreises, eröffnete die Schau mit den Worten: „Möge die Ausstellung einen Genuss für jeden bedeuten, der sie besucht.“ Die Ausstellung der Werke von Karl Anton Hudetz und die zahlreichen Krippen seien eine sehr schöne Symbiose, die man sich nicht besser vorstellen kann, meinte Lutz bei seiner Eröffnungsrede. Weiter betonte er die lange Tradition der Krippen in unserer Gesellschaft und erzählte wie der deutschlandweite Krippenverein gegründet wurde: Der Pfarrer Alois Burger hatte diesen am 4. Februar 1917 ins Leben gerufen. „Seit mehr als 100 Jahren gibt es diesen Verein. Auch heuer freuen wir uns, diese Tradition in Wiesent weiterleben lassen zu können.“

Krippen wecken Sehnsucht

In fast jedem Haushalt stehe an Weihnachten eine kleine Krippe unter dem Weihnachtsbaum. Die Krippe gehöre zum christlichen Fest wie die Plätzchen zur Adventszeit, sagte Peter Lutz und weiter: „Das Wiesenter Schloss ist meiner Meinung nach der perfekte Ort für diese Ausstellung, in der dieses Jahr zum ersten Mal ein Modell des Schlosses Wiesent ausgestellt wird.“ Besonders freue man sich über die vielfältigen und zahlreichen Krippen, die dieses Jahr zu sehen sind.

Karl Anton Hudetz

  • Wiesent: 1938 zog er mit seiner Frau, der Künstlerin Karoline Hudetz (geb. Weiß), nach Wiesent. Dort bewohnte er bis zu seinem Tod 1977 eine Wohnung mit Turm im Schloss Wiesent. Nach dem Wegzug seiner Frau 1989 wurde der Turm zu einer Gedenkstätte und einem Museum umgebaut.

Auch die Wiesenter Bürgermeisterin Elisabeth Kerscher empfindet die Krippenausstellung als eine gute Hinleitung zum Weihnachtsfest: „Wir gehen mit schnellen Schritten auf Weihnachten zu. Dazu gehört auch ein Blick in die Krippe, was einem vor Augen führt, was damals vor über 2000 Jahren in Bethlehem geschehen ist“, sagte Kerscher. Krippen vermittelten Anmut, Friede und weckten „so manche Sehnsucht in Einem“. Sie dankte dem Arbeitskreis Märkte, deren Mitglieder sich intensiv um die Organisation der Ausstellung gekümmert habe und allen etwa 60 Ausstellern, die ihre Krippe bereitgestellt haben.

Geöffnet bis 22. Dezember

„Wir freuen uns auch sehr, dass wir dieses Jahr zahlreiche neue Werke von Hudetz präsentieren können, die wir zuvor noch nicht in unserer Ausstellung involviert hatten. Zudem sind wir sehr froh, dass so viele Haushalte sich bereit erklärt haben ihre Weihnachtskrippen auszustellen“, beschloss die Bürgermeisterin die Eröffnung. Das Klarinettenduo um Susan Martin begleitete den Nachmittag musikalisch.

Die Ausstellung der Krippen und der Werke des Künstlers Karl Anton Hudetz sind ab sofort bis 22. Dezember im Hudetzturm des Wiesenter Schlosses zu sehen. Die Mitglieder des Hudetzförderkreises hoffen, dass bei den Besuchern der Ausstellung weihnachtliche Gefühle aufkommen.

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