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Wilhelm führt Wasserzweckverband

Die Pentlinger Bürgermeisterin tritt die Nachfolge von Josef Peutler an.
Josef Eder

Vorgänger Josef Peutler (links) und Werkleiter Obermeier gratulierten Barbara Wilhelm.  Foto: Josef Eder
Vorgänger Josef Peutler (links) und Werkleiter Obermeier gratulierten Barbara Wilhelm. Foto: Josef Eder Foto: Josef Eder

Pentling.Frauenpower an der Spitze des Zweckverbands zur Wasserversorgung Regensburg-Süd: Bei der konstituierenden Sitzung in der Schulturnhalle Großberg wurde Pentlings Bürgermeisterin Barbara Wilhelm zur Vorsitzenden gewählt. Sie führt den Verband, der 72000 Menschen versorgt, in den nächsten sechs Jahren. Wilhelm war bisher Stellvertreterin und folgt nun auf Josef Peutler, den bisherigen Bürgermeister von Bach. Angelika Ritt-Frank, Bürgermeisterin in Mintraching, ist ihre Stellvertreterin.

Peutler schlug in seiner letzten Amtshandlung Wilhelm vor. Die neue Vorsitzende lobte ihren Amtsvorgänger als umsichtigen Mann mit Weitblick, der die Wassergruppe gut geführt habe. Mit Bach, Frengkofen, Aufhausen und den restlichen Gemeindeteilen Pentlings sei der Zweckverband erstarkt. Gleiche Bedingungen für alle seien geschaffen. „Sie werden kontinuierlich weiter verbessert“, sagte Wilhelm, die lange überlegt hatte, die Nachfolge anzutreten. Nachdem Ritt-Frank zusagte, die Stellvertretung übernehmen zu wollen, fiel der Entschluss leichter. Die vier Brunnenanlagen befinden sich bei Matting, das zu Pentling gehört.

Die Geschäftsordnung wurde übernommen. Anschließend wurde beantragt, die Entschädigungssatzung, die aus dem Jahr 2002 stammt, anzupassen und die Sätze zu erhöhen. Dies soll in der nächsten Verbandsversammlung entschieden werden. Bürgermeister Jürgen Sommer (Donaustauf) schlug vor, die Satzungen anderer Zweckverbände zugrunde zu legen und eine Dynamisierung einzubauen.

Werkleiter Peter Obermeier betonte, dass der Verband mit Stand vom 27. Mai über ein Guthaben von 12,39 Millionen Euro verfügt. Die baulichen Anlagewerte (Pumpanlagen, Wasserbehälter und Versorgungsleitungen) seien hier nicht eingerechnet. Bürgermeister Thomas Scheuerer (Hagelstadt) fragte nach der Nitratbelastung. Wilhelm konnte sogar einen Trend für sinkende Nitratwerte im Grundwasser bekanntgeben. Als Ursache nannte sie die freiwillige Kooperation mit den Landwirten in Matting. Sie halten die Düngevorschriften in den Schutzzonen akkurat ein.

Sorgen bereiten allerdings die seit drei Jahren rückläufigen Niederschläge. Der Rückgang beträgt laut Obermeier rund 20 Prozent. „Nachdem wir unser Wasser aus vier Tiefbrunnen bei Matting fördern, hat es derzeit noch keine Auswirkungen.“

Im Werkausschuss sind die Bürgermeister Johann Biederer (Pfatter), Raphael Parzefall (Thalmassing), Harald Herrmann (Altenthann), Hans Thiel (Barbing), Reinhard Knott (Mötzing), Florian Obermeier (Bernhardswald) sowie die beiden Vorsitzenden des Verbands vertreten. (lje)

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