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Fasching

Wörther Narren haben neuen Chef

Narradonia-Präsident Heinz Maier tritt 2020 ab. Der Name des neuen Chefs wird noch streng geheim gehalten.
Von Walter Schiessl

Präsident Heinz Maier sagt 2020 „servus“. Foto: Theresia Luft
Präsident Heinz Maier sagt 2020 „servus“. Foto: Theresia Luft

Wörth.Für Präsident Heinz Maier (67) wird 2020 ein bewegendes Jahr. Denn der Ober-Narr der Wörther Faschingsgesellschaft „Narradonia“ wird im Mai nach sage und schreibe 32 Jahren endgültig sein Amt abgeben, davor noch eine lebhafte Faschingssaison leiten, für die schon bald die Weichen gestellt werden. „Wir haben heuer gleich zwei Prinzenpaare“, lässt der Funktionär wissen. Bei den Kindern tritt das alte Paar wieder an, bei den Erwachsenen gibt es neue Majestäten, deren Namen noch streng geheim gehalten werden.

Fasching

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„Vor mir gibt es dazu kein Sterbenswörtchen“, lässt Heinz Maier einzig verlauten und verweist auf den Sonntag, 17. November, wenn um 15 Uhr der ganze Hofstaat der „Narradonia“ der Öffentlichkeit präsentiert wird. Aber sicher sei schon, dass es im anstehenden Fasching eine Rekord-Zahl an Mitwirkenden geben werde. Vier Gardetruppen, ein sechs Mitglieder zählenden Männerballett und einen 17-köpfigen Elferrat werde die beiden Prinzenpaare umgeben, sagt der „Präsident“ und fügt an, soviele Mitwirkende habe es bislang noch in keiner Saison gegeben.

„Es war eine turbulente Zeit“

Für Maier wird 2020 das endgültige Ende kommen. Angekündigt hatte Maier sein „Aufhören“ zwar schon mehrmals, aber stets mangels eines Nachfolgekandidaten sich dann doch immer wieder wählen lassen. „Das wird diesmal aber anders sein“, kündigt der 67-Jährige an, denn ein Nachfolger, der bereit sei, das Amt zu übernehmen, stehe bereit, lässt Maier wissen. Aber auch diesen Namen könne und werde er noch nicht bekanntgeben, erst müsse alles in trockenen Tüchern sein, sagt er.

Die nächsten Termine

  • Inthronisation:

    Die Wörther Narren werden am Sonntag, 17. November, 15 Uhr im Gasthof Butz ihre neuen Majestäten sowie den gesamten Hofstaat der Öffentlichkeit präsentieren. Dabei werden die beiden Prinzepaare, der Elferrat sowie die vier Garden vorgestellt.

  • Faschingzsug:

    Er wird sich am Faschingssonntag, 23. Februar, ab 14.14 Uhr durch die Wörther Innenstadt schlängeln. Die Gruppen werden wieder Wörther Ereignisse auf die Schippe nehmen, ebenso wie auch die große Politik nicht von den Narren verschont werden wird.

Heinz Maier steht seit 1988 der ein Jahr früher gegründeten „Narradonia“ als Präsident voran. Nur eine kleine Unterbrechung habe es gegeben, sagt er, um anzumerken, er sei der dienstälteste aller Wörther Vereinsvorsitzenden. „Es war eine turbulente, aber auch sehr schöne Zeit“, sagt er schon mal im Rückblick auf die 33 Jahre, die der Verein seit seiner Gründung 1987 feiern wird. Allerdings werde man sich nicht groß in den Mittelpunkt stellen, sondern die Schnapszahl in kleineren Rahmen begehen.

Kein Wort über die Majestäten

Alle zwei Jahre organisiert die „Narradonia“ abwechselnd mit den Prunksitzungen in der Turnhalle einen Faschingsumzug durch die Wörther Straßen. Dieser locke scharenweise das Publikum in die Stadt, sei längst fester Bestandteil im Ablauf der närrischen Tage im Ostlandkreis. An die 30 Vereine seien stets mit von der närrischen Partie, bei der es auf den Straßen rund ums Schloss dann auch hoch hergehe. Im nächsten Jahr steht der 23. Februar als Termin schon fest, die ersten Vorbereitungstreffen werden bald sein.

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Die Inthronisation ist nun der nächste Höhepunkt im Vereinsleben, denn in gut einer Woche werden die neuen Prinzenpaare vorgestellt. „Aber er wird von ihnen partout nichts verraten“, sagt Heinz Maier, resolut wie immer. Ob die neuen Majestäten aus Wörth stammen oder aus einem weiter entfernten Ort kommen, ließ Maier ebenso wenig wissen wie die Berufe, denen die Prinzessin oder der Prinz nachgehen. Man werde warten müssen, bis der Sonntag in einer Woche da sei, dann werden man mehr über die neuen Wörther Regenten wissen.

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