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Zinzendorf nimmt Gerätehaus in Angriff

Das 300 000 Euro teure Häusl soll ab 2019 zum Dorfzentrum werden. Die Floriansjünger sollen tatkräftig mithelfen.

Zinzendorf.Fast in der Ortsmitte von Zinzendorf soll bereits in diesem Jahr mit dem Bau eines neuen Feuerwehrgerätehauses begonnen werden. Rund 300 000 Euro wird der Neubau mit Gemeinschaftsraum und Fahrzeughalle kosten, berichtete Thomas Ebner ,bei der Vorstellung der Pläne beim Informationsabend im Gasthaus Beil.

Vor 30 Dorfbewohnern eröffnete Kommandant Franz Beil den Info-Abend. Bürgermeister Anton Rotfischer hob die Wichtigkeit der Zinzendorfer Feuerwehr hervor. Der Bürgermeister zeigte sich zuversichtlich, denn es habe sich in Zinzendorf sehr viel entwickelt, so dass die Gemeinschaft auch dieses Projekt Neubau schaffen werde. Es sei ein langer Weg und brauche eine gewisse Vorlaufzeit mit vielen Behördenbeteiligungen von der Planung bis zur Genehmigung. Ausgeräumt werden konnten auch die Einwände bei der Grundstücksfrage. Ein Modell des Hauses hatte Ehrenvorstand Ferdinand Lutz mit viel handwerklichem Geschick und enormen Zeitaufwand angefertigt.

Thomas Ebner stellte die Notwendigkeit, den Standort sowie die Planung und wichtige Bauentscheidungen in den Mittelpunkt seiner Ausführungen. So ist seinen Worten nach die Notwendigkeit für einen Neubau gegeben, denn das alte, im Jahre 1958 erbaute Gebäude entspreche nicht mehr den Vorschriften und sei eindeutig zu klein, wie er an Hand von Bildern darstellte und verdeutlichte. Weiter sei zu berücksichtigen, dass ein solcher Neubau den Fortbestand der Wehr sichere. Zum Standort des Hauses habe die Wehr zusammen mit der Stadtverwaltung lange und intensiv nach einem passenden Grundstück gesucht, aber eine Fläche von 400 bis 5oo Quadratmetern sei nur sehr schwierig zu bekommen. Das jetzige Grundstück habe sich als das praktikabelste herausgestellt und habe den Vorteil, dass es der Stadt gehöre und somit nicht gekauft werden brauche.

Einziger Wermutstropfen sei natürlich, die Grünfläche, auf der Kinder spielen und bolzen können, werde kleiner, aber es ist noch genügend restlicher Platz für die Kinder zum Fußballspielen vorhanden. Nun stellte Thomas Ebner den Eingabeplan vor. Ein großer Teil des Gebäudes wird für die Fahrzeughalle eingenommen, weiter seien eine Küche, WC-Duschräume, ein Schulungsraum, Umkleideräume und sechs Stellplätze vorgesehen, die laut Regierung nachgewiesen werden müssen. Die Außenmaße des eingeschossigen Gebäudes betragen 20 mal 10 Meter.

Die Kostenplanung beläuft sich auf 300 000 Euro und der Zuschuss der Regierung betrage 55 000 Euro. 3000 bis 4000 Stunden Eigenleistung sollen von der FFW erbracht werden. 2019 soll das Haus fertig werden.

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