MyMz
Anzeige

kultur

Zinzendorferin schrieb spannenden Krimi

Babara Ebert beschäftigte sich mit dem legendären Wasserkrieg. Sie ließ beim Schreiben ihrer Fabtasie freien Lauf.
von walter schiessl, mz

Barbara Ebert schrieb einen Krimi.

wörth. Das Zinzendorfer Quellwasser wurde vergiftet, mehrere Menschen sterben und der Täter wird nach langer Zeit gefunden. Aus diesen Details mixte Barbara Ebert (61) einen fantasievollen Roman, der schon in Kürze in einem Regensburger Verlag als Taschenbuch erscheinen wird.

Die Autorin, die seit 2008 mit der Familie ihrer Tochter Evi in Zinzendorf lebt, kam durch den Gedenkstein unweit ihres Hauses auf das Thema, das den legendären Wasserkrieg aus den 70er-Jahren wieder aufleben lässt. „Ich hab‘ viele Zinzendorfer nach den Vorkommnissen gefragt“, erzählt Barbara Ebert, eine gebürtige Münchnerin, die lange Jahre als Verwaltungsangestellte gearbeitet hat, aber so richtig rausgerückt sei keiner. Schließlich machte sie sich auf den Weg in die Stadt Wörth, wo man ihr die Sichtung verschiedener Protokolle gewährte. Doch so richtig geholfen hat ihr auch das nicht. „Mit diesen Details konnte ich nur wenig anfangen“, gesteht sie. Auch an Heimatpfleger Fritz Jörgl wandte sich die Neu-Zinzendorferin, aber auch nicht mit dem gewünschten Ergebnis.

Zum Schreiben selbst kam die 61-Jährige eigentlich aus Langeweile, wie sie selbst erzählt. „Ich hatte vier Kinder großgezogen und bis zum 58. Lebensjahr gearbeitet“, sagt sie, mit dem Umzug nach Zinzendorf wurde es ihr schnell langweilig, sodass sie auf das Thema Zinzendorfer Wasserkrieg immer neugieriger wurde. „Das muss doch was Einschneidendes gewesen sein, wenn sogar ein Gedenkstein aufgestellt wurde“, sagte sie sich und setzte sich an ihren Computer. Binnen drei Monaten hatte sie die Geschichte hineingetippt. Ein dickes Manuskript entstand.

Sie sind noch nicht registriert?

Neu registrieren

MessageBox

Nachricht