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Feuerwehr

122 Einsätze für FF Alteglofsheim

Feuerwehrkommandant Armin Beer tritt nach sechs Jahren zurück und präsentierte letztmals den Jahresbericht.
Von Julia Falk

Armin Beer, Benedikt Wimmer, Josef Steinberg und Herbert Heidingsfelder (von links nach rechts) Foto: Falk
Armin Beer, Benedikt Wimmer, Josef Steinberg und Herbert Heidingsfelder (von links nach rechts) Foto: Falk

Alteglofsheim.Die Freiwillige Feuerwehr konnte im Jahr 2018 122 Einsätze verzeichnen und erfreulicherweise auch neue aktive Mitglieder gewinnen. Der Feuerwehrkommandant Armin Beer gibt sein Amt nach sechs Jahren an Josef Steinberger ab.

In der jüngsten Gemeinderatssitzung zeigte Feuerwehrkommandant Beer, was alles im Jahr 2018 bei der Feuerwehr geboten war: Insgesamt hatten die Aktiven 122 Einsätze, darunter zwei Fehlalarme, zwölf Sicherheitswachen, sechs Brände und 102 technische Hilfeleistungseinsätze.

Immer mehr Einsätze

Wenn man die Einsatzzahlen im Verlauf vergangener Jahre betrachtet, wird deutlich, dass letztes Jahr mehr Einsätze anfielen. 2017 waren es 89 und 2016 hingegen 71, die Tendenz ist also steigend. Beer betonte, es sei auffällig, dass ca. alle zwei Jahre ein Unwetterjahr ist und in diesem habe die Feuerwehr logischerweise mehrere Einsätze zu bewältigen. 2018 war definitiv so ein Unwetterjahr, genauso wie die Jahre 2011 und 2013.

Erfreulich ist, dass nun 73 Aktive, 13 Jugendliche unter 16 und acht Jugendliche über 16 Jahren bei der Feuerwehr sind. Das ergebe eine Alarmbereitschaft von 81 Feuerwehrlern. Im Vergleich zu den letzten Jahren ist diese Zahl deutlich gestiegen. Dies hänge auch mit Quereinsteigern zusammen, die nach Alteglofsheim gezogen sind und davor schon bei anderen Feuerwehren Mitglied waren.

Die Feuerwehr Alteglofsheim brachte 2018 über 6000 Arbeitsstunden zusammen, bei denen alles mit eingerechnet sei, außer Einsätze wie beispielsweise technische Dienste, Besprechungen oder Instandsetzungsarbeiten.

Der Feuerwehrkommandant erklärte: „Das, was wir an Gerätschaften haben, ist genau ausreichend, und doch geben wir jedes Jahr einen relativ hohen Haushalt ab.“ Viele kleine Dinge tragen dazu bei wie Instandhaltung und Wartungen. Die Feuerwehr bedankte sich bei den Gemeinderäten und dem Bürgermeister für die Gewährleistung dieser Notwendigkeiten und vor allem auch für ein „immer offenes Ohr für die Anliegen der Feuerwehr im Gemeinderat“, so Beer.

Letztes Jahr wurde auch erfolgreich die „MP-Feuer-Software“ abgeschlossen. Die „MP-Feuer“ ist eine Verwaltungssoftware für Mitglieder-, Einsatz- und Übungs-, Geräte- und Vereinsverwaltung. Atemschutzgerätewart Michael Ullius hat viel Zeit investiert, um die Software zum Laufen zu bringen. Ebenfalls wurde die Generalüberholung des LF16 abgeschlossen.

Der größte Einsatz 2018 war beim Lkw-Unfall in Thalmassing-Ost. Ein Lkw war umgekippt und Gefahrstoffe liefen aus. Der Einsatz war eine Herausforderung, da die Feuerwehrler erfinderisch sein mussten, wie man die auslaufenden Stoffe finden und auffangen kann.

Abschließend blickte Beer auf seine prägendsten Einsätze der vergangenen sechs Jahre zurück: Für ihn war 2013 der Brand eines landwirtschaftlichen Anwesens in Köfering ein denkwürdiger Einstieg; 2015 war das Jahr der Waldbrände, die immer eine besondere Herausforderung sind. Zuletzt fügte Beer hinzu, dass 2017 ein trauriges Jahr war, denn die Feuerwehr musste einen Sichtschutz anschaffen, da das Thema „Gaffer“ immer drängender werde und Schaulustige keine Grenzen mehr zu kennen scheinen.

Der richtige Nachfolger

Josef Steinberger wird das Amt des 1. Kommandanten weiterführen. Bürgermeister Herbert Heidingsfelder ist der Meinung, dass dieser „genau der richtige Mann an richtiger Stelle“ sei. Das Amt des 2. Kommandanten übernimmt Benedikt Wimmer.

Des Weiteren informierte Heidingsfelder über den Entwurf des Bebauungsplans „Sudetenstraße“: Es soll ein Mischgebiet zwischen Wohn- und Gewerbegebiet erstellt werden. Das Feuerwehrhaus ist in der Gewerbefläche mit separatem Zufahrtsweg geplant. Gerade sei man dabei, Hydrologen zu beauftragen und Schallmessuntersuchungen durchzuführen. Anschließend werden die Gutachten mit in den Bebauungsplan eingebracht, was aber noch Zeit brauche.

Themen der Sitzung

  • Grabrechtverlängerung:

    Auf Bitten einiger Bürger hat der Gemeinderat zugestimmt, das Grabrecht auf fünf oder zehn Jahre verkürzen zu können. Bisher waren nur 15 Jahre möglich; die Kosten teilen sich auf, je nachdem, für wie viele Jahre man sich entscheidet.

  • Termine im Mai:

    1.5. Maibaumaufstellen; 9.5. Beginn der Umbauarbeiten am Wertstoffhof; 10.5. Einweihung der Wieskapelle

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