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Bildung

148 Rehabilitanden wagen den Neubeginn

Am Berufsförderungswerk Eckert feierten 148 Absolventen den Start in ihre Zukunft. Einige von ihnen hatten Traumnoten.

Die besten Umschüler beim Berufsförderungswerk Eckert erhielten Buchpreise. Foto: Johannes Müller
Die besten Umschüler beim Berufsförderungswerk Eckert erhielten Buchpreise. Foto: Johannes Müller

Regenstauf.Gemeinsam mit Familie, Freunden und Dozenten feierten 148 Rehabilitanden ihren erfolgreichen Neustart in eine bessere berufliche Zukunft. Zwei Jahre berufliche Rehabilitation am Berufsförderungswerk Eckert bilden dazu ein stabiles Fundament. Integrationsquoten auf dem Höchststand liefern den Beweis.

Vor gut zwei Jahren stand ihre Karriere noch kurz vor dem Aus – mit dem Abschlusszeugnis in den Händen strahlen die 148 Absolventen heute umso mehr. „Sie haben sich selbst vertraut, einen Neuanfang gewagt und können jetzt auf ein stabiles Fundament aufbauen“, sagte Friedrich Reiner während seiner Rede zur Abschlussfeier. Der Geschäftsführer des Berufsförderungswerks Eckert weiß: „Mit der erfolgreich abgeschlossenen Umschulung sind Sie für die Dynamik des Arbeitsmarktes mit allen Risiken und Chancen der komplexen Anforderungen bestens gerüstet.“ Denn lebenslanges Lernen sei in unserer schnelllebigen Zeit wichtiger denn je, um mit den rasanten Veränderungen einer digitalen Arbeitswelt Schritt halten zu können.

Deutlich über dem Schnitt

Die Absolventen des Berufsförderungswerks Eckert haben dafür mit ihrem gesammelten Fach- und Methodenwissen und mit ihren erworbenen persönlichen Kompetenzen die besten Voraussetzungen. Das belegen auch die Integrationsquoten der vergangenen Jahre: Über 80 Prozent der Rehabilitanden sind ein halbes Jahr nach Ende ihrer Umschulung am Campus Regenstauf in einem festen Anstellungsverhältnis. „Im Jahr 2018 lagen wir mit 85,7 Prozent zum vierten Mal in Folge deutlich über dem Durchschnitt.“

Mit diesen Ergebnissen in Kombination mit den erbrachten Leistungen steht für den Geschäftsführer des Berufsförderungswerks fest: „Unsere Rehabilitanden können mit Selbstbewusstsein und Optimismus in die Zukunft blicken und brauchen keine beruflichen Herausforderungen scheuen.“

Die Eckert Schulen

  • Gründung:

    1946 wurden die Eckert Schulen von Peter Eckert gegründet. Der heutige Geschäftsführer aller 50 Standorte der Eckert Schulen ist dessen Enkel Alexander Eckert Freiherr von Waldenfels.

  • Hauptsitz:

    Die Eckert Schulen haben ihren Hauptsitz in Regenstauf. Das Gelände ist rund 27 Hektar groß. Rund 1800 Beschäftigte gibt es dort derzeit.

  • Schulgelände:

    Auf dem Schulgelände sind Wohnheim, Schulgebäude, ein Kindergarten und auch Ärzte untergebracht.

  • Schulleben:

    Seit der Gründung 1946 wurden durch die Eckert Schulen über 100 000 Menschen fit für die Karriere gemacht. Rund 8500 Schüler und 900 Dozenten gibt es dort derzeit.

Das gilt im Wintersemester 2018/19 im Besonderen für 28 Umschüler, die mit einer Abschlussnote von 1,0 bis 1,5 ins Berufsleben starten. Sie haben ihre Ausbildung mit Auszeichnung bestanden und bekamen dafür den Eckert-Buchpreis. Reiner: „Es freut mich besonders, in diesem Abschlusssemester zwei Absolventen mit der Traumnote 1,0 beglückwünschen zu können.“ Dies sind die technische Produktdesignerin Edith Riedl aus Aldersbach und die frischgebackene Steuerfachangestellte Yvonne Deppert aus Schlemmerhofen.

Ein Imbiss zum Abschluss

Auch die zahlreichen Ehrengäste gratulierten den Absolventen: allen voran Alexander Eckert Freiherr von Waldenfels, der Vorstandsvorsitzende der Eckert Schulen, sowie der stellvertretende Vorstandsvorsitzende Gottfried Steger. Weiter sprachen Ralf Kohl, Bereichsleiter der IHK Regensburg, Nikolaus Windisch, Geschäftsführer Operativ der Agentur für Arbeit Regensburg und Regenstaufs Bürgermeister Siegfried Böhringer ihre Glückwünsche aus. Zur Feier sorgte die Schulband „Easy Monday“ für eine lockere Stimmung während die Percussion Gruppe „Djembegal“ mit temperamentvollen und exotischen Trommelklängen dem Publikum einheizte. Der gemütliche Teil bildete den Abschluss der Veranstaltung: Freiherr von Waldenfels lud zum geselligen Imbiss ein.

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