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Bernhardswald

Bernhardswalds AH schafft Klassenerhalt

Das Team siegte über den direkten Konkurrenten TV Riedenburg und spielt weiterhin in der höchsten bayerischen AH-Spielklasse.

Die erfolgreiche AH des TSV Bernhardswald Foto: Hiltl
Die erfolgreiche AH des TSV Bernhardswald Foto: Hiltl

Bernhardswald.Eine Tatsache, die auch im Fußball gilt, noch dazu wenn man Erfolg hat. So wie die AH-Mannschaft des TSV Bernhardswald. In ihrer Jahresversammlung in der Sportgaststätte des TSV Bernhardswald konnte der AH-Verantwortliche Thomas Hiltl auf ein erfolgreiches Jahr zurückblicken. Nach der Meisterschaft in der Saison 2017 konnten die Alten Herren des TSV Bernhardswald im letzten Spiel der Saison 2018 mit einem Sieg über den direkten Konkurrenten TV Riedenburg den Klassenerhalt in der höchsten bayerischen AH-Spielklasse mit achten Mannschaften perfekt machen. Das Team belegte den sechsten Tabellenplatz.

Der Erfolg hat viele Väter. Zum einen liegt es am harmonierenden Trainerteam Thomas Bech und Thomas Hiltl, zum anderen an einer Mannschaft, die Hiltl als eingeschworenes Team bezeichnete. So absolvierte der mit einem Zusatzspielrecht ausgestattete Tegernheimer Christian Fuchs, alle 14 Saisonspiele, 13 Spiele absolvierten der Torhüter Christian Humbs, Thomas Hiltl und Andreas Krey. Insgesamt wurden 27 Spieler eingesetzt.

Torschützenkönig in seiner ersten Saison bei den Alten Herren wurde Manuel Kutschenreiter vor Michael „Kanone“ Stuber. Nur das Toreverhältnis ist verbesserungswürdig, am Ende standen 24 geschossenen Tore gegen 51 eingefangene Treffer. „Für die neue Saison peilen wir aufgrund der Neueinteilung der Spielgruppen eine bessere Platzierung als diese Saison an“, erklärte Hiltl.

Ein besonderes Lob für sein langjähriges ehrenamtliches Engagement wurde dem ehemaligen AH-Verantwortlichen und AH-Kassier Josef Senft ausgesprochen, der seine Ämter an geeignete Nachfolger übergeben hat. Herzlich bedanken möchten sich die Alten Herren bei der Xpress Personallogistik GmbH für einen Satz neuer Trikots.

Und es gab noch einen Preis: Jochem Schmitz bekam den Fair-Play-Pokal vom Bayerischen Fußballverband. Trotz eines 0:1-Rückstands im Spiel gegen SG Maxhütte/Teublitz korrigierte der Stürmer eine Elfmeterentscheidung zu seinen Gunsten. „Ich bin nicht berührt worden, kein Elfer“, sagte er dem Schiedsrichter. Die Fairness zieht sich offenbar wie ein roter Faden durch die Mannschaft, sie erhielt in der vergangenen Saison keine einzige rote oder gelb-rote Karte.

Eine lustige Anekdote am Rande: Ausgerechnet mit einem Heimsieg gegen den Konkurrenten aus Riedenburg wurde der Klassenerhalt geschafft. „Es handelte sich ursprünglich um ein Auswärtsspiel. Doch dort fiel das Flutlicht aus und der TV Riedenburg hat uns für den Spielausfall als Wiedergutmachung Freibier spendiert“, erzählte Thomas Hiltl. „Dass wir im neuangesetzten Spiel zuhause die Klasse sichern konnten, krönt die Geschichte noch.“ Jetzt geht es wieder ans Trainieren. „Bei jedem Wind und Wetter“, betont Hiltl. (msr)

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