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Von der Ostsee nach Regenstauf

Die Wandergesellen aus dem Raum Rostock haben die weiteste Anreise zum Fest. In Regenstauf haben sie viele Freunde.
Von Sabine Norgall, MZ

Uli, Möwe, Matzi und Täubchen kommen aus dem Raum Rostock zum Regenstaufer Bürgerfest. Foto: Norgall
Uli, Möwe, Matzi und Täubchen kommen aus dem Raum Rostock zum Regenstaufer Bürgerfest. Foto: Norgall

Regenstauf.Die Namen Uli, Möwe, Matzi und Täubchen kennen nur wenige Regenstaufer. Die Gesichter der Handwerksgesellen in ihrer auffälligen Zunftkleidung haben sich aber viele gemerkt. „Seid ihr auch wieder da“, hören die vier Handwerksgesellen als häufigsten, freundlichen Gruß. Am Samstagnachmittag, kurz vor dem Anstich des ersten Fasses, haben sie traditionell auf der Marktplatzbühne Platz genommen. Die erste Runde für die treuen Gäste ist natürlich Freibier der Faschingsgesellschaft Lari-Fari Diesenbach und die vier Besucher diskutieren, ob sie nun zum vierten oder zum fünften Mal beim Regenstaufer Bürgerfest sind. Das letzte Mal wird es wohl kaum sein, dafür fühlen sie sich hier viel zu wohl. Seit der Regenstaufer Altgeselle Wolfgang Assmann sie zum ersten Mal zum Regenstaufer Bürgerfest eingeladen hat, sind sie immer wieder gekommen. Sie schätzen die Gemütlichkeit, die sie vor Ort vorfinden und den fast familiären Charakter des Festes. Festes kulinarisches Ritual für sie: „Wir lieben euren Pfefferkäse“. Gemeint ist der gut gewürzte Emmentaler vom Stand der Wasserwacht. „Da freuen wir uns immer drei Jahre darauf.“ Zwischen sechs und sieben Stunden Autofahrt nehmen die Mitglieder der Heidberg Frei-Zunft zu Güstrow auf sich, um mit den Regenstaufern zu feiern. Dabei versuchen sie, möglichst viel vom Fest mitzubekommen. Untergebracht waren sie dieses Mal in der Regenstaufer Feuerwache.

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