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Politik

FDP: Ulrich Lechte will in den Bundestag

Der 39-jährige Betriebswirt ist bei den Liberalen in Regensburg erste Wahl. Sie stimmten im Kolpinghaus für seine Kandidatur.
Von Daniel Steffen, MZ

Ulrich Lechte galt im Kolpinghaus das uneingeschränkte Vertrauen: Die FDP-Mitglieder wählten ihn zum Bundestagskandidaten.
Ulrich Lechte galt im Kolpinghaus das uneingeschränkte Vertrauen: Die FDP-Mitglieder wählten ihn zum Bundestagskandidaten. Foto: Steffen

Regensburg.Ulrich Lechte ist Direktkandidat der Freien Demokraten für den Bundestag. Am Freitagabend gaben die 29 anwesenden stimmberechtigten Mitglieder der Kreisverbände Regensburg und Regensburg-Land dazu ein klares Votum ab. Geschlossen – abgesehen von einer Enthaltung – stimmten sie bei der Aufstellungsversammlung im Kolpinghaus für den 39-jährigen Betriebswirt. Zu weiteren Vorschlägen für das Amt des Direktkandidaten im Wahlkreis 233 Regensburg Stadt und Land kam es am Freitagabend nicht. Zum Listenkandidaten für den Bundestag wurde Loi Vo gewählt. Auf den 32-jährigen Pharmareferenten und Inhaber des Restaurants Saigon entfielen 23 Stimmen.

„Wir müssen beobachten, was in Europa passiert.“

Ulrich Lechte

Neuen Mutes will Lechte nun seinen Weg im FDP-Bundestagswahlkampf beschreiten. „Triebfeder ist für mich die Freiheit und die Individualverantwortung des Menschen“, sagte der 39-Jährige, der die Freiheit in der Bundesrepublik aufgrund des ungebremsten Auftriebs der AfD gefährdet sieht. Ferner appellierte er an seine Parteifreunde, rechtspopulistischen Strömungen auch länderübergreifend entgegenzugehen . „Wir müssen beobachten, was in Europa passiert“, sagte er mit Blick auf Ungarn.

Die Soziale Marktwirtschaft liege ihm ebenso am Herzen, betonte Lechte. Daher wolle er das Thema gemeinsam mit seiner Partei wieder „mehr in die Welt exportieren“. Auch sprach er sich für ein Bürgergeld und somit die Vereinfachung sozialer Transferleistungen in Deutschland aus. Weniger hält Lechte von den anvisierten Maßnahmen zur Verschärfung der Inneren Sicherheit. Rasterfahndung und Vorratsdatenspeicherung seien die falsche Antwort auf den Terrorismus, sagte er am Abend.

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