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Umbruch

Feuerwehr Ramspau stellt sich neu auf

Nach 24 Jahren stellte sich Peter Aumer nicht mehr zur Wahl. Kommandant Lukas Rausch berichtete von 47 Einsätzen.
Von Sieglinde Geipel

Die neue Vorstandschaft mit dem bisherigen 1. Vorstand Peter Aumer (links) und dem neuen 1. Vorstand Christoph Weiß (2. Reihe 2. von links) Foto: Geipel
Die neue Vorstandschaft mit dem bisherigen 1. Vorstand Peter Aumer (links) und dem neuen 1. Vorstand Christoph Weiß (2. Reihe 2. von links) Foto: Geipel

Ramspau.Die Mitglieder der Feuerwehr Ramspau wählten für die nächsten sechs Jahre eine neue Vorstandschaft. Peter Aumer, der bisherige Erste Vorstand stellte sich nicht mehr zur Wahl. Nach 24 Jahren in der Vorstandschaft, davon zwölf Jahre als Zweiter Vorstand und zwölf Jahre als Erster Vorstand, sollten nun andere Feuerwehr Ramspau führen, sagte Aumer. Er werde sich jedoch auch weiterhin für seine Feuerwehr engagieren.

Zum neuen Ersten Vorstand wählte die Versammlung Christoph Weiß und zum Zweiten Vorstand Tobias Rautner. In seinem Rückblick sprach Aumer von einem starken Jahr. Die Theateraufführung „Gespenstermacher“ sei wieder ein voller Erfolg gewesen. Den Florianstag habe man mit allen Feuerwehren im Regental begangen, Außerdem fand wieder das Oktoberfest und die Weihnachtsfeier statt. Eine Bildungsreise führte nach Berlin.

Der Kommandant Lukas Rausch berichtete aus der Arbeit der Aktiven. Insgesamt erbrachten die 38 Aktiven – davon 19 Frauen – bei 47 Einsätzen 771 Einsatzstunden. Die Einsätze gliederten sich in 23 Technische Hilfeleistungen, zwei Brände, vier Sicherheitswachen und 18 sonstige Einsätze wie zum Beispiel Verkehrssicherung bei Veranstaltungen.

Viele Lehrgänge besucht

Neben den Einsätzen verzeichnete die Feuerwehr Ramspau zahlreiche Stunden für die Aus- und Weiterbildung. Insgesamt wurden 15 Übungen und Schulungen durchgeführt, an denen sich 188 Feuerwehrdienstleistende beteiligten und dabei 484,5 Stunden absolvierten. Hinzu kamen Sonderausbildungen und Leistungsabzeichen, wie zum Beispiel Atemschutzübung an der Übungsstrecke in Neutraubling, TUIS-Tag bei Wacker in Burghausen oder Holzbefeuerter Brandübungscontainer-LFV in Schierling, Erste Hilfe Kurs und MTA-Basismodul. Leistungsabzeichen wurden abgelegt: „Die Gruppe im Löscheinsatz“, „Atemschutzleistungsabzeichen der Oberpfalz“ Stufe Bronze/Silber und Atemschutzleistungsabzeichen Südtirol in der Stufe Silber. Die 64 Teilnehmer leisteten dafür 831,5 Stunden.

Feuerwehr Ramspau

  • Vorstand:

    1. Vorstand Christoph Weiß (neu), 2. Vorstand Tobias Rautner (neu), 3. Vorstand Peter Weiß, 1. Kassier Susanne Bochmann (neu), 2. Kassier Karin Kaufmann, 1. Schriftführer Michael Dürmeier (neu), 2. Schriftführer Daniel Brost, Beisitzer: Graf von Ledebur Wigbert, Gräfin von Ledebur Bella, Thomas Dirigl (neu), Willi Dirigl, Josef Karl (neu). Kassenprüfer: Jürgen Schafstadler und Petra Biersack.

  • Ehrungen

    : 25 Jahre: Markus Aumer, Uwe Hasenörl; 40 Jahre: Georg Lui

Außerdem wurden verschiedene Lehrgänge besucht. Dies waren unter anderem Sprechfunker, Bedienerschulung Firetrainer, Absturzsicherung, Vegetationsbrandbekämpfung Praxis. Insgesamt leistete die Feuerwehr Ramspau mit 785 Teilnehmern 2815 Stunden für den Dienst am Nächsten, berichtete Kommandant Rausch. Aus der Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen berichtete Meike Schlosser. Die Bambini-Gruppe zählt 19 Kinder, davon vier Mädchen. Die Jugendgruppe hat elf Mitglieder, davon drei Mädchen. Aktivitäten waren hier unter anderem der Kinderfeuerwehrtag in Regensburg sowie der Jugendtag in Diesenbach.

Lob vom Kreisbrandrat

Kreisbrandrat Wolfgang Scheuerer lobte den guten Zusammenhalt der Feuerwehr Ramspau, ebenso die hervorragende Kinder- und Jugendarbeit. Im Landkreis gibt es 32 Kinderfeuerwehren mit circa 700 Mitglieder, berichtete er.

Der Zweite Bürgermeister Johann Dechant nannte Zahlen aus dem gemeindlichen Haushalt. Hier seien 1,7 Millionen Euro für die Pflichtaufgabe Brandschutz eingestellt. Davon 830 000 Euro für die Neubauten in Schneitweg und Eitlbrunn. Natürlich erhalte die Gemeinde auch Zuschüsse, doch es bleibe ein Defizit, das die Gemeinde zu tragen habe. Er bezeichne dies jedoch nicht als Defizit, sondern als eine Investition zum Schutz der Bürger.

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