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Sitzung

Gebühren für Sammelgrab erhöht

Der Holzheimer Gemeinderat änderte die Friedhofssatzung.

Auf dem Friedhof entsteht ein Sammelgrab für 32 Urnen. Foto: msr
Auf dem Friedhof entsteht ein Sammelgrab für 32 Urnen. Foto: msr

Holzheim am Forst.Bei der Sitzung des Holzheimer Gemeinderats wurden die Satzung über das Bestattungswesen der Gemeinde sowie die Friedhofsgebührensatzung mit einer Benutzungs- und Entgeltordnung für ein Sammelgrab erweitert. Dabei wurden auch die Kosten für das Leichenhaus von 40,90 Euro auf 60 Euro angehoben. „Da sind wir nicht mehr kostendeckend unterwegs“, hatte Bürgermeister Andreas Beer zuvor erklärt.

Zudem standen die Bestatter- und Steinmetzgebühren für die Bestattung im Sammelgrab im Fokus: Die Ausgaben erhöhen sich von 460 bzw. 560 Euro auf 500 und 600 Euro. Die Unternehmen werden von der Gemeinde vorgegeben. „Die Gebühren sind langfristig angelegt“, betonte Beer. „In Summe kostet ein Urnenplatz im Sammelgrab auf 20 Jahre gerechnet 150 Euro, plus Gebühren für das Leichenhaus, Bestatter und Steinmetz. Maximal sind das dann 1200 Euro.“ Inbegriffen sind dabei eine biologisch abbaubare Urne und eine Gedenktafel in Bronzeausfertigung, die man selber gestalten kann. Die Sammelstelle bietet dabei Platz für 32 Grabstellen. „Wir reizen die Homogenität des Friedhofes nicht aus, da das Sammelgrab kaum zu unterscheiden ist von einem Familiengrab. Auch in der Größe und Gestaltung nicht“, sagte der Bürgermeister. Auch an der Turmuhr wird demnächst geschraubt. Nachdem vor einiger Zeit ein Blitzeinschlag den Austausch einer Platine erforderte, sei nun ein mechanischer Schaden in Höhe von 1500 Euro entstanden. „Das wird in der nächsten Zeit erledigt“, kündigte Beer an. In punkto Bebauung geht es in der Gemeinde vorwärts. Der Gemeinderat genehmigte einen Lückenschluss im Baugebiet „Blematzberg“. Dabei gab es einige Befreiungen vom Bebauungsplan, diese seien aber mit dem Landratsamt abgesprochen und wurden als genehmigungsfähig beurteilt, sagte Beer. Auch das Baugebiet „Grubstraße“ entwickele sich gut, so der Bürgermeister: „Vier Häuser stehen bereits.“ Die nächste Sitzung des Gemeinderates findet bereits am 23. Mai, statt. Dann wird wohl auch über das Kinderhaus auf Gemeindegebiet entschieden. Vorab setzt sich das Gremium mit der Marktgemeinde Kallmünz zusammen, um Details zu klären. Mittlerweile stehe aber bereits fest, dass der Bedarf für ein eigenes Kinderhaus vorhanden ist, der den Bau auch rechtfertige, erklärte Bürgermeister Beer auf Nachfrage. (msr)

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