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Mittwoch, 18. Juli 2018 30° 3

Interview

Verkehr wird eine Herausforderung

Bürgermeister Rudi Grass stellte sich den Fragen unserer MZ-Reporterin Petra Schmid.

Rudi Grass ist Obertraublings Bürgermeister. Foto: Schmid
Rudi Grass ist Obertraublings Bürgermeister. Foto: Schmid

Obertraubling.Welche Bilanz ziehen Sie für Obertraubling für das vergangene Jahr? Was wurde alles geschafft, wo muss noch nachgebessert werden?

„Wir haben in unseren Gremien und in der Verwaltung viel und gut gearbeitet. Wir haben unser Kinderhaus Rappelkiste fertiggestellt, den Rohbau für das neue Sozialgebäude im Bauhof erstellt und auch viel in unsere Kanalisation investiert. Weiterkommen müssen wir mit unserer Ostumgehung sowie der R 30, um die Ortsteile zu entlasten.“

Welche Herausforderungen stehen für die Gemeinde im Jahr 2017 an?

„Herausforderungen werden eben der Verkehr sein, die Überplanung der Ortsmitte Obertraubling, das Bahnhofsumfeld und entwickeln von Bauland in Eigenregie, am besten in allen Ortsteilen.“

Wie geht es jetzt mit der Umgestaltung des Bahnhofsumfelds weiter? Bekommt Obertraubling den Zuschlag für den Haltepunkt „Flughafen-Express“ oder, was muss man nun dafür tun, um ihn sicher zu bekommen?

„Beim Bahnhofsumfeld wird der Beschluss umgesetzt, es attraktiver zu gestalten. Den angesprochenen Haltepunkt kann es nur nördlich der Gleise geben. Da uns hier keine Grundstücke gehören, wird zu klären sein, ob und wie hier eine verträgliche Lösung gefunden werden kann.“

Wie schaut es mit Bauland aus? Was tut sich da noch in den nächsten Jahren?

„Nach Hochwegäcker II in Oberhinkofen werden wir jetzt in Zusammenarbeit mit der Kirche in der Anno Santo Siedlung Bauland entwickeln und anbieten können. Die Flächen im Innerortsbereich von Obertraubling sind ja nicht in Gemeindehand, darum gilt es, mit den Eigentümern eine verträgliche Bebauung für Obertraubling zu realisieren.“

Was muss die Gemeinde in den nächsten Jahren für die Infrastruktur tun?

„Natürlich wird es unsere Aufgabe sein, auch in Zukunft die nötigen Kinderbetreuungsplätze anbieten zu können. Und auch im Bereich Kanal-Wasser werden wir wieder gefordert sein. Auch bei den Radwegen wollen wir mit Kreis und Stadt weiterarbeiten.“

Wie sieht es mit einem Supermarkt im Ortsinneren aus, so wie es die CSU fordert?

„Wir wären doch alle glücklich mit einem Supermarkt in der Ortsmitte. Aber nachdem an der geforderten Stelle die Eigentümer das nicht wollen und wir das auch nicht ändern können, versuchen wir, an anderer geeigneter Stelle einen Supermarkt zu bekommen.“

Haben Sie weitere Fragen? Schreiben Sie uns eine Mail an neutraubling@mittelbayerische.de.

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