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Benefizaktion

Der Südafrikalauf 2019 in Alteglofsheim

Das Wetter spielte heuer nicht mit beim Südafrikalauf in Alteglofsheim. Die treuen Teilnehmer hatten trotzdem Spaß.
Von Petra Schmid

Vom drohenden Regen und den kühlen Temperaturen ließen sich die Läufer nicht abschrecken. Fotos: Petra Schmid
Vom drohenden Regen und den kühlen Temperaturen ließen sich die Läufer nicht abschrecken. Fotos: Petra Schmid

Alteglofsheim.Der Südafrikalauf hat in Alteglofsheim eine lange Tradition. Das Wetter spielte in den vergangenen Jahren den Organisatoren schon so manchen Streich. Hochsommerliche Hitze oder Regenschauer mussten die Läufer bisher schon öfter verkraften. Heuer waren es die kühlen Temperaturen und der Regen, die den Benefizlauf fast ein bisschen sabotierten. Das Organisationsteam sieht dies allerdings im wahrsten Sinne des Wortes sportlich.

Im Gespräch mit der MZ zeigten sich Jürgen Wieder, Herbert Fraunhoffer, Christian Kessner, Bernd Murrmann und Andreas Sonntag entspannt. Das Quintett plant und organisiert den Benefizlaufevent. „Das Wetter können wir uns nicht aussuchen, aber man muss das Beste daraus machen“, betonte Fraunhoffer. Man dürfe nicht hadern, sondern müsse sich freuen, dass doch so viele ihre Treue zum Südafrikalauf bewiesen haben, fasste er zusammen. Es waren vor allem die Spontanläufer, die sonst als Nachmelder am Lauf teilnehmen, die heuer größtenteils ausblieben, weil ihnen wohl das Wetter zu ungemütlich war. Ebenso stolz zeigten sich die Organisatoren, dass die Unterstützer und Helfer, die teils schon von Anfang an und seit vielen Jahren dabei sind, auch heuer kräftig mit anpackten.

Rund 60 Helfer waren im Einsatz

Großes Lob gab es für die rund 60 Helfer, die sich an Cateringständen, als Streckenposten und für viele weitere Aufgaben zur Verfügung stellten. „Wir müssen nicht lange bitten, viele kommen von sich aus auf uns zu und fragen nach, ob sie wieder mitmachen sollen“, erzählte Fraunhoffer zum großen Engagement der Unterstützer. „Auch wenn es heuer nicht so viele Läufer und Walker wie in den vergangenen Jahren sind, hier starten lauter nette Leute“, versicherten die Organisatoren.^

Sie unterstützen den Südafrikalauf

  • Grillstand:

    Die Stammtischgemeinschaft mit dem originellen Namen „D’Sauna“ unterstützt den Südafrikalauf mit Schmankerl vom Grill.

  • Stimmung:

    Die Trommelgruppe versetzt die Läufer und Walker vor dem Start in die richtige Stimmung, um beim Lauf alles zu geben.

  • Kuchen:

    Traditionell übernimmt der Bund Naturschutz den Kaffee- und Kuchenverkauf. Dort gibt es auch pikantes Gebäck.

Die Laufveranstaltung wird zugunsten der Kinderaidshilfe Südafrika durchgeführt. Vor Ort konnten sich die Läufer und Gäste über die Hilfsorganisation und deren neueste Projekte informieren sowie Bastelarbeiten aus Afrika erwerben. Für den richtigen Rhythmus und die typische Stimmung beim Südafrikalauf sorgte wieder einmal eine Trommler-Gruppe. Zum Charakter des Südafrikalaufs gehören auch die traditionellen bunten Zirkuszelte und die farbigen Fahnen im Start- und Zielbereich. Natürlich flatterten sie auch dieses Mal im Wind, allerdings fehlte die strahlende Sonne um das fröhliche Ambiente komplett zu machen.

„Wichtig ist uns, dass die familiäre Atmosphäre des Laufs bleibt.“

Herbert Fraunhoffer, Mitglied im Organisationsteam

Die kleinsten Läufer wurden beim Zwergerllauf und Kinderlauf von einem jungen Radfahrer angeführt. Auf dem Fahrrad war die südafrikanische Flagge befestigt. Unter den Läufern war nicht nur Alteglofsheims Vorzeigeläuferin Holly Zimmerman, sondern auch der sportliche Bürgermeister Herbert Heidingsfelder. Zimmermann war nicht alleine gekommen, sondern mit dem Armin-Wolf-Laufteam, zu dem sie auch gehört. Sie freue sich, dass sie heute mit einer sportlichen Truppe mitlaufe, versicherte sie. Rathauschef Heidingsfelder lobte ganz besonders das Engagement der Organisatoren. Freilich sei das Wetter nicht das Beste, aber er selbst laufe lieber bei den kühlen Temperaturen als bei allzu großer Hitze, versicherte Heidingsfelder. Moderator Christian Kesser sagte daraufhin verschmitzt: „Es gibt schließlich kein schlechtes Wetter, sondern nur unpassende Kleidung.“

Vorsprung für junge Läufer

Der Fünf- und Zehn-Kilometer-Lauf bildete den abschließenden Höhepunkt der Benefiz-Laufveranstaltung. Die Stöcke schwingenden Nordic Walker und die Läufer gingen gemeinsam an den Start und wurden von den Zuschauern kräftig angefeuert. Die jüngeren Läufer durften einige Sekunden vor den Erwachsenen auf die Strecke gehen. Dies habe sich bewährt, denn beim Südafrikalauf gebe es keine Zeiterfassung. Hier stehe die Freude am Laufen im Vordergrund und nicht der sportliche Ehrgeiz, sagte Fraunhoffer.

Zu den Zuschauern gehörte auch Josef Karl mit seinem Sohn Lukas. Ausgestattet mit Fähnchen feuerten sie die befreundeten Läufer an. Unter den Walkern waren Ingrid Bronske und Ingrid Jäger, die beide bedauerten, dass sie ihre Shirts gar nicht vorführen konnten, aber es sei einfach zu kalt, um ohne Jacke zu laufen, erklärten sie.

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