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Übung

Wehren probten den Ernstfall

Thalmassinger und Alteglofsheimer arbeiteten Hand in Hand.

  • Die Floriansjünger kümmern sich um die „Verletzten“ in den Autos. Fotos: FFW Alteglofsheim
  • Übung der Wehren aus Thalmassing und Alteglofsheim
  • Übung der Wehren aus Thalmassing und Alteglofsheim
  • Übung der Wehren aus Thalmassing und Alteglofsheim
  • Übung der Wehren aus Thalmassing und Alteglofsheim

Alteglofsheim. Gegen 19 Uhr heulte in Thalmassing die Sirene der Feuerwehr auf. Nur wenige wussten im Vorfeld Bescheid, dass es sich hier um einen Übungseinsatz handelte. Auch die Feuerwehr Alteglofsheim besetzte ihre Fahrzeuge und wartete den Einsatzbefehl ab. Die Übungsleitung alarmierte zu einem Verkehrsunfall mit mehreren eingeklemmten Personen zwischen Thalmassing und Alteglofsheim. Auf der Anfahrt wurden bereits die ersten Aufgaben in den Fahrzeugen verteilt. Da die Feuerwehr Thalmassing nicht über einen Rettungsspreizer verfügt, wurde im Vorfeld vereinbart, dass die Thalmassinger mit den Gerätschaften des zweiten Fahrzeugs aus Alteglofsheim arbeiten konnten.

An der Einsatzstelle konnte sich der Einsatzleiter der Feuerwehr Thalmassing einen Überblick über die Lage verschaffen. Ein Fahrzeug lag auf dem Dach, aus dem Motorraum drang Rauch. Im inneren befanden sich zwei Personen. Zwei aktive Atemschutzträger der Feuerwehr Thalmassing kümmerten sich um das Ablöschen des Fahrzeugs. Ein weiterer Aktiver betreute die zwei Personen, von denen eine nur noch ansprechbar war. Um die Rettung der Personen kümmerte sich das erste Fahrzeug der Feuerwehr Alteglofsheim.

Durch Zusammenarbeit der Wehren mit dem Rettungsdienst verlief optimal. Der Rettungsdienst beschloss eine Crash-Rettung (schnellstmögliche Rettung der Person aus dem Fahrzeug) für die bewusstlose Person. Nach 2,5 Minuten konnte die erste Person aus dem Fahrzeug befreit werden. Für die zweite eingeklemmte Person schaffte die Feuerwehr über die Beifahrertüre eine Zugangsöffnung für den Rettungsdienst. Da diese Person nicht schwer verletzt war, konnte hier eine zügige Rettung vorgenommen werden. Mit Spreizer, Schere und Rettungszylinder wurden die verletzten Personen aus dem Fahrzeug befreit und an den Rettungsdienst übergeben.

Am zweiten Unfallauto arbeitete die Feuerwehr Thalmassing mit dem Rettungssatz. Bereits beim Unterbauen des Fahrzeugs und bei der Entfernung der Glasscheiben konnten die Thalmassinger ihr Wissen unter Beweis stellen. Als Zugangsöffnung zu den beiden verletzten Personen spreitzen sie die Beifahrertüre heraus. Der Rettungsdienst gab die Anweisung, dass auch das Dach entfernt werden sollte, um den Fahrer schonend über den Rücksitz und Kofferraum zu retten. Nach etwa 30 Minuten konnten beide Insassen aus dem Fahrzeug gerettet werden.

Unterstützt wurden die Wehren durch den Malteser Hilfsdienst und das BRK Ortsverband Neutraubling.

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